|
Miroslav Vitous: Universal Syncopations IIECM 2013 Eine wirklich klischeefreie Brücke zwischen Klassik und Jazz, keine zusammengepappten Peinlichkeiten à la Play Bach oder die akademische Steifheit des Third Stream der Glaube, dass es so etwas tatsächlich gibt, hat mittlerweile selbst den größten Optimisten verlassen. Doch nun naht Rettung: Miroslav Vitous und der zweite Teil seines »Universal Syncopations«-Zyklus. Ein Meisterwerk voller akustischer Abenteuer, ein Paradebeispiel für grenzenlose Fantasie. Der tschechische Kontrabassist mit amerikanischem Pass, der Anfang der siebziger Jahre neben Joe Zawinul und Wayne Shorter die Supergruppe Weather Report aus der Taufe hob, entlarvt sowohl den Jazz wie auch die Klassik als limitierte Musik. Gleichzeitig zeigt er einen Weg auf, den die Musik unbedingt beschreiten muss, wenn sie weiter als Impuls wahrgenommen werden will. |
![]() |