Jürgen Schöpf

schoepfJürgen Schöpf ist nahe Pforzheim in Baden-Württemberg aufgewachsen und studierte in Göttingen Musikwissenschaften, allgemeine Sprachwissenschaft, Ethnologie und Publizistik. Um die Jahrtausendwende betrieb er mit einem Partner ein Tontechnik-Unternehmen im Bereich Klassik und Barock in Göttingen und Frankfurt am Main, dabei entstanden weit über 100 Konzert Mitschnitte, aber auch einige Studio-CDs. Er promovierte 2004 im Fach Musikethnologie mit einer Arbeit über die Geschichte, das Repertoire und die Spieltechnik der Serankure, einem Streichinstrument des südlichen Afrika. Neben Lehraufträgen in Eichstätt und Göttingen war er Mitarbeiter an einem Projekt zur Dokumentation bedrohter Sprachen der VolkswagenStiftung im Nordosten Indiens.
Seit 2008 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien. Mehrere Forschungsreisen führten ihn bisher nach Botswana und Indien. Jürgen Schöpf schreibt vorwiegend wissenschaftliche Beiträge in den Bereichen Instrumentenkunde, Musiktherapie, Methoden der Musikethnologie, sowie zum Verhältnis von Sprache und Musik. Seit 2013 Mitglied beim "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
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