Jahres- und Ehrenpreise beim Bonner Beethovenfest

Preisverleihung an Simon Perry und Marc André HamelinBonn.  Mit einem Ehren- bzw. Jahrespreis ehrte der "Preis der deutschen Schallplattenkritik" auf dem Internationalen Beethovenfest 2011 in Bonn zwei herausragende Persönlichkeiten: Der kanadische Pianist Marc-André Hamelin (Mitte) erhielt  an diesem Abend für die überragende Einspielung seiner „12 Études“ einen Jahrespreis. Simon Perry (links im Bild), Gründer des britischen Klassiklabels Hyperion, nahm einen Ehrenpreis entgegen. Perry habe Ideenreichtum, Risikobereitschaft, künstlerisches Augenmaß und einen ausgeprägten Sinn für die Möglichkeiten einer eigenständigen Repertoiregestaltung bewiesen, so PdSK-Vorsitzender Prof. Dr. Lothar Prox (rechts im Bild)  in seiner Laudatio.

Der Konzertabend im Kammermusiksaal des Beethovenhauses stand ganz im Zeichen des Liszt-Jahres mit der Betrachtung und Interpretation seiner h-moll Sonate. Einen besonderen Akzent bildete hier die Diskussion des PdSK-Kritikerquartetts mit Attila Csampai, Sabine Fallenstein, Dr. Christoph Vratz und dem kurzfristig eingesprungenen Pianisten Michael Korstick. Jahrespreisträger Marc André Hamelin spielte die h-moll Sonate anschließend.  Seine beeindruckende Leistung feierte das Publikum mit Ovationen. (Foto: Barbara Frommann) Mehr Fotos von der Preisverleihung unter Medien

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