Schallplattenpreis an Daniil Trifonov verliehen

  Jahrespreisverleihung Daniil Trifonov. Foto: Peter Hundert PhotographyHamburg. Ein raffiniert komponiertes Recital zu Chopin, bei dem die erste Chopin-Note erst nach der Pause erklingt? Keine Selbstverständlichkeit, und damit genau das richtige Programm-Rezept für den Pianisten Daniil Tritonov, um sich klug und virtuos vom gängigen Repertoire-Sortiment zu entfernen. Seine Karriere begann vor wenigen Jahren aufsehenerregend mit Siegen bei gleich zwei großen Wettbewerben, in Moskau und Tel Aviv. Seither zeigt jedes neue CD-Projekt Trifonovs neue Facetten. Vor Chopins b-moll-Sonate op. 35 präsentierte er in Hamburg Werke, die von Chopin inspiriert wurden, unter anderem von Mompou, Grieg, Schumann und Tschaikowsky. Nach dem umjubelten Auftritt in der restlos ausverkauften Laeiszhalle wurde der junge russische Pianist mit dem Jahrespreis 2017 der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) geehrt, insbesondere für sein Album mit Liszt-Etuden „Transcendental“. Überreicht wurde die Urkunde auf der Bühne des Großen Saals durch PdSK-Juror Joachim Mischke. (Foto: Peter Hundert Photography)

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