Beethoven: Trio op.3, Serenade op.8, Trio Zimmermann

beethovenVor sieben Jahren tat sich der brillante Geiger Frank Peter Zimmermann mit dem Weltklassebratscher Antoine Tamestit und dem Supercellisten Christian Poltéra zum Trio zusammen, um Schubert und Mozart zu spielen. So weit, so prächtig. Solche Sternstunden muss man eigentlich sofort vergolden, sie sind flüchtig. Weil die Literatur für diese heikle Besetzung überschaubar ist, gab und gibt es (außer dem Grumiaux-Trio) kaum je feste Streich-Trio-Ensembles. Das Trio Zimmermann aber blieb zusammen – oder vielmehr, es traf sich wieder und wieder, und auch dieses, ihr drittes Album, das eine Lanze bricht für die vernachlässigten frühen Beethoventrios, ist der pure Glücksfall. An Geistesgegenwart, Finesse, Lässigkeit, Virtuosität, Perfektion und Tiefe ist das Spiel dieser drei nicht zu überbieten. Kurzum: Noch nie gab es eine Formation, so gut wie diese. (Für die Jury: Eleonore Büning)

Der Jahrespreis wurde dem Trio Zimmermann am 17. November 2015 von PdSK-Juror Ludolf Baucke im Schloßtheater Celle überreicht.

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