Janelle Monáe: Dirty Computer

07-janelle-monea-dirty-computerMit ihrem dritten Album zeigt sich die zweiunddreißigjährige Sängerin und Songschreiberin als selbstbewusste R'n'B-Künstlerin, die elegant mit den Stilelementen der Black Music jongliert. Mal huldigt sie mit Falsettstimme ihrem Mentor Prince, mal holt sie sich Pharrell Williams als Verstärkung. Beim Intro bittet sie Brian Wilson für den ätherischen Chorus ans Mikro, mit von O-Tönen von Martin Luther King und Barack Obama unterlegten Songs nimmt sie die Ungleichheiten der US-Gesellschaft aufs Korn. Janelle Monáe schüttelt von Soul, Gospel und R'n'B über Funk und Pop bis hin zu Elektronik und Rap alle stilistischen Spielkarten lässig aus dem Ärmel. Dabei kommen Humor, feministischer Kampfgeist und politische Statements nicht zu kurz. "Dirty Computer" ist ihr bislang bestes Album, ein Meilenstein, ein Meisterwerk. (Für den Jahresausschuss: Manfred Gillig-Degrave)

Hörbeispiele durch Klick auf das Cover

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