Die neue Longlist 2-2019 ist da!

Berlin, 16. April 2019.
Der Preis der deutschen Schallplattenkritik stellt hiermit die aktuelle Longlist 2.2019 vor. Die zur Zeit 154 Kritiker-Juroren haben in 32 Kategorien insgesamt 230 Neuerscheinungen des letzten Quartals nominiert, die für die nächste Bestenliste in Frage kommen. Eine Liste der nominierten Titel finden Sie hier zum Download als PDF. Die Bestenliste 2.2019 wird am 15. Mai veröffentlicht werden.
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Die aktuelle Bestenliste 1-2019 ist da!

bestenlste-117px-transparentBerlin, 15. Februar. Der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.)  veröffentlicht die erste Bestenliste des Jahres 2019. Insgesamt haben 157 Kritiker die Neuveröffentlichungen des Tonträgermarktes im letzten Quartal gesichtet. Aufgeteilt in 32 Fach-Jurys nominierten sie 276 Titel für die Longlist und wählten aus diesem Pool schließlich 27 Siegertitel für die Bestenliste.

Die ausgezeichneten Künstler sind: Die Sängerinnen Neneh Cherry, Gaye Su Aykol und Cécile McLorin Salvant; die Frauenband Fara, die Komponistinnen Anna Korsun und Kelly Moran, die Flötistin Magali Mosnier sowie die Geigerin Isabelle Faust; außerdem: die Komponisten Magnus Lindberg und Fabrizio Cassol; die Dirigenten Marc Albrecht, Simon Rattle, Hannu Lintu, Andrea de Carlo und (posthum) Leonard Bernstein; die Berliner Philharmoniker, die New York Philharmonic, das Netherlands Philharmonic Orchestra, das Finnish Radio Symphony Orchestra und das Barockorchester Il Pomo d’Oro; die Regisseure Krzysztof Warlikowski und Eric Schulz; die HipHoper Masta Ace & Marco Polo, das Art Ensemble of Chicago, die Band Element of Crime, das Trio Low und Chapel of Desease aus Köln; Autor und Herausgeber Michael Krüger und Kinderbuchautor Davide Morosinotto; die Sänger Christian Gerhaher und Colin James und das Ensemble Graindelavoix; die Pianisten Gerold Huber, Alexander Lonquich, Alexander Melnikov, Javier Perianes und Tanguy de Williencourt; der Cembalist Bob van Asperen, der Bratscher Antoine Tamestit, der Cellist Jean-Guihen Queyras, der Harfenist Xavier de Maistre und die Geiger Frank Peter Zimmermann, Evgeny Sviridov sowie (posthum) Nathan Milstein.

HIER finden Sie die Bestenliste mit den ausführlichen Begründungen der Juroren.

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Ehrenpreisträger 2019: Hervé Niquet, Eva Mair-Holmes, Klaus Voormann

Berlin. Der Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. gibt die Ehrenpreisträger 2019 bekannt, wie sie vom Jahresausschuss 2018 gekürt wurden. Mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet werden der Dirigent Hervé Niquet, die Produzentin und Labelchefin Eva Mair-Holmes und der Musiker Klaus Voormann: Drei Persönlichkeiten der Musikwelt, die in ihrem jeweiligen Bereich neue Maßstäbe gesetzt haben und zumal für den Tonträger als Kulturgut einstehen.

Die musikalische Bandbreite des französischen Barock-Dirigenten Hervé Niquet ist so stupend wie das internationale Echo, das er mit seinen preisgekrönten Aufnahmen von verschollenen Werken, insbesondere als langjähriger Leiter seines Ensembles „Le Concert Spirituel“, seit Jahren erzielt. „Als Dirigent, Sänger, Cembalist, Organist und Festivaldirektor bewirkt Niquet allemal Außerordentliches, wenn es um die Wiederentdeckung verlorener Schätze geht“, heißt es in der Laudatio der Juroren vom Jahresausschuss des PdSK e.V., und weiter: „Der großen französischen Musiktradition hat er ganz neue europäische Resonanzräume eröffnet.“

Eva Mair-Holmes, bekannt als die phantasiereiche, mutige Ko-Pilotin des traditionsreichen Label Trikont, lenkt die Geschicke des Verlags neuerdings allein. Im Team mit ihrem Lebensgefährten Achim Bergmann hatte sie Trikont, das heute als eines der ältesten Indie-Labels der Welt gilt, aus dem Kollektiv übernommen und weiterentwickelt, mit seinem weltoffenen Programm wurde es zu einem „Leuchtturm der deutschen Musikkultur“. Und weiter heißt es in der Laudatio der Juroren vom PdSK e.V.: „Mit Überzeugung, Unerschrockenheit und Erfahrung garantiert Eva Mair-Holmes den Erhalt eines einflussreichen Sortiments, zwischen bayerischer Alm und karibischen Stränden, historischem Goldgräbertum und zeitgemäßer Innovation.“

Der Grafiker und Bassist Klaus Voormann ist eine „große Ausnahmepersönlichkeit in der Welt der Popmusik“. Mit diesen Worten würdigt der Jahresausschuss des PdSK e.V. einen Musiker, der sein erstes Soloalbum erst mit 71 Jahren herausbrachte. Voormann, der in jungen Jahren Plattencover für große Kollegen entworfen hatte, beispielsweise für die Beatles und die Bee Gees, machte eine zweite Karriere als Gastmusiker in diversen Projekten seiner Künstlerfreunde, und produzierte nebenher Platten, unter anderem für Marius Müller-Westernhagen. In der Laudatio heißt es weiter: „Wie kaum ein anderer verkörpert Voormann den verlässlichen Kumpel, der sich nicht in den Vordergrund drängt und doch – dank seiner Kunst – unverzichtbar ist.“

Die Verleihungszeremonien werden im passenden Rahmen mit Publikum gefeiert werden; Zeitpunkt und Ort gibt der PdSK e.V. jeweils zeitnah bekannt.

Im Jahresausschuss 2018 wirkten mit: Eleonore Büning (Jury Kammermusik & Grenzgänge, vormals FAZ), Manfred Gillig-Degrave (Jury Rock, vormals Musikwoche), Christine Heise (Jury Rock, RBB), Christoph Irrgeher (Jury Grenzgänge, Wiener Zeitung), Mike Kamp (Jury Folk & Singer/Songwriter, Folker), Kai Luehrs-Kaiser (Jury Oper I, RBB, Tip u.a.), Max Nyffeler (Jury Oper I, FAZ, NZZ u.a.), Wolfgang Schreiber (Jury Historische Aufnahmen, vormals SZ), Michael Stegemann (Jury Konzerte, WDR, Uni Dortmund), Heinz Zietsch (Jury Grenzgänge, vormals HR)

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