Das 3. Terzett der Kritiker in Berlin

Berlin, im September. Der Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. setzt, gemeinsam mit der Streamingplattform IDAGIO, seine Veranstaltungsreihe in Berlin fort: das „Terzett der Kritiker“.

Wann? Am Dienstag, 24. September, um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)
Wo? In den IDAGIO-Räumen, Tempelhofer Ufer 17, 10963 Berlin. Eintritt frei
Anmeldung dringend hier empfohlen wegen begrenzter Platzzahl

Worum gehts?
Um die "Rosenkavalier"-Suite von Richard Strauss: Die drei PdSK-Juroren Manuel Brug (u.a. Welt), Dr. Eleonore Büning (FAS u.a.) und Dr. Kai Luehrs-Kaiser (u.a. RBB Kultur) werden Ausschnitte aus Aufahmen verschiedener Interpreten auf den Prüfstand stellen, in Vorfreude auf die Konzerte u.a. bei den Berliner Philharmonikern und auf den neuen "Rosenkavalier" in der Staatsoper unter den Linden.

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Foto: Roland-Justynowicz
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Die Longlist für die Jahrespreise 2019 ist da!

Berlin, 6. September 2019
Am Wochenende tagte in Berlin der Jahresausschuss des Preises der deutschen Schallplattenkritik (PdSK). Die Juroren nominierten insgesamt 129 herausragende neue Tonträger-Produktionen, die in den letzten achtzehn Monaten auf dem deutschsprachigen Markt herauskamen – Titel aus allen musikalischen Sparten, nebst Hörbuch. Diese Longlist für den Jahrespreis ist als PDF herunterladbar:


Welche 10 Titel das Rennen machen werden, wird am 4. Oktober bekannt gegeben.

Im Jahresausschuss 2019 des PdSK e.V. arbeiteten folgende Kritiker-Juroren mit: Eleonore Büning (Jury Kammermusik), Torsten Fuchs (Jury R&B, Soul, HipHop), Christoph Irrgeher (Jury Grenzgänge), Mike Kamp (Jury Folk & Singer/Songwriter), Joachim Mischke (Jury Oper I), Max Nyffeler (Jury Oper I), Wolfgang Schreiber (Jury Historische Aufnahmen), Michael Stegemann (Jury Konzerte), Juliane Streich (Jury Rock), Heinz Zietsch (Jury Grenzgänge).
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Die aktuelle Bestenliste 3-2019 ist da!

bestenlste-117px-transparentBerlin, 14. August. Heute veröffentlicht der Preis der deutschen Schallplattenkritik die dritte Vierteljahresliste 2019. Die zur Zeit 153 Kritiker-Juroren des PdSK, aufgeteilt in 32 Fach-Jurys, haben alle Neuveröffentlichungen des Tonträgermarktes aus dem letzten Quartal gesichtet und 252 Titel auf die Longlist gesetzt. Aus diesem Pool der Nominierten schafften es jetzt 29 Siegertitel für die Bestenliste.

Die von den Juroren ausgezeichneten Künstler sind: Der Filmemacher Steve Loveridge, der Filmkomponist Michael Abels, die Dirigenten Mirga Gražinytė-Tyla, Riccardo Chailly, HK Gruber und Václav Luks; das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Lucerne Festival Orchestra, die Akademie für Alte Musik Berlin, das Radio-Symphonieorchester des ORF und das Collegium Vocale 1704; der Tenor Julian Prégardien, die Geiger Isabelle Faust, Gidon Kremer, Johannes Pramsohler, Roldán Bernabé und Edith Peinemann (posthum); die Cellistin Raphaela Gromes, die Pianisten Martin Helmchen, Èric le Sage und Julian Riem; die Cembalistin Maja Mijatović, das Trio Catch, der Schlagzeuger Christian Lillinger, der Bassklarinettist Dirk Raulf und die Pianistin/Sängerin Oona Kastner, die Rapperin Maya Arupragesam/M.I.A., DJane Jayda G, der Singer-Songwriter Larry Sloman/Ratso, die Liedermacher Gerd Köster, Frank Hocker und Fredrik Vahle, der Klangkünstler und Sänger Leke alias CHiF, die Bands Dobranotch und Possessed, die Joik-Sängerin Ulla Pirttijärvi zusammen mit Perkussionist Harald Skullerud und Gitarrist Olaf Torget, die Edition Nostalgique Kongo, der Hörspielautor Hans Sarkowicz sowie (posthum) die Künstler BB King, Betty Carter und Marvin Gaye.

HIER finden Sie die Bestenliste mit den ausführlichen Begründungen der Juroren.

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Neues vom Quartett der Kritiker

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Berlin, den 31.Juli.  Von Bach über Schumann bis Beethoven und Berlioz reicht die Bandbreite des Quartetts der Kritiker in diesem Jahr. Wie stark waren Bachs Chöre besetzt? Über diese nach wie vor heiße Streitfrage diskutierten kürzlich drei Kritiker-Juroren des PdSK beim Bachfest Leipzig mit dem Intendanten Michael Maul – anhand von Plattenausschnitten. Auf dem Foto (© Peter Stieber)  zu sehen sind v.l.n.r. Michael Maul, Eleonore Büning, Sabine Fallenstein und Martin Elste.

Nur wenige Tage später trafen sich abermals vier PdSKler bei den Opernfestspielen in Heidenheim auf der schwäbischen Alb zu einer Talkshow über Beethovens drei Leonoren-Ouvertüren: Eleonore Büning, Christian Kröber, Kai Luehrs-Kaiser und Wolfgang Schreiber.


Die nächsten Sommer- und Herbsttermine:
Am kommenden Sonntag, 4. August, tagt das PdSK-Quartett zum zweiten Mal im romantischen Rolandseck am Rhein, diesmal in Zusammenarbeit mit dem SWR. Im Rahmen des SWR-Festivals Rhein-Vokal im Arp-Museum wird eine gemischte Kritikerrunde über Schallplattenaufnahmen von Robert Schumanns Eichendorff-Liederkreis diskutieren, die Diskussion wird im SWR gesendet: Susanne Benda sowie Sabine Fallenstein, Wolfram Goertz und Reinhard Ermen (SWR).

Am 31. August gastiert das Quartett der Kritiker beim Musikfest Berlin, wiederum in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk: Es geht um die Oper „Benvenuto Cellini“ von Hector Berlioz, die am Abend in der Philharmonie von John Eliot Gardiner aufgeführt wird. Auf dem Podium: Olaf Wilhelmer (DRadio) sowie Susanne Benda, Eleonore Büning, Volker Hagedorn sowie Michael Stegemann, auch diese Debatte wird als Radiobeitrag gesendet werden.
 
Folgt am 5. September ein Auftritt des Kritikerquartetts beim Auftakt-Festival der Alten Oper Frankfurt, bei dem Beethovens „Eroica“ auf dem Prüfstand steht oder vielmehr: die Flut von Aufnahmen und Interpretationen. Es diskutieren: Eleonore Büning, Elisabeth Richter, Markus Thiel sowie Christian Wildhagen.
 
Am 24. September wird, wiederum in Berlin, ein Terzett der Kritiker in Zusammenarbeit mit dem Streaming-Portal IDAGIO stattfinden, unter anderem mit Eleonore Büning und Manuel Brug, dabei geht es um die „Rosenkavalier-Suite“ von Richard Strauss. Weiter geht es am 21. Oktober in München, wo, in Zusammenarbeit mit dem BR, eine kritische Sichtung der Repertoire-Politik des Labels BR Klassik ansteht. Das Label feiert sein zehnjähriges Bestehen, die Talkrunde ist besetzt wie folgt: Eleonore Büning, Max Nyffeler, Wolfgang Schreiber und Markus Thiel.
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