Daniel Erdmann's Velvet Revolution: Kurze Momente der Schwerelosigkeit bei der Preisverleihung auf der Jazzahead

180421-jahrespreis-velvet-by-stefanie-markus-webBremen. Bei ihrem Showcase auf der 13. Bremer Jazzahead nahmen Daniel Erdmann und sein Trio Velvet Revolution am 21. April einen Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik entgegen. Die drei Musiker wurden ausgezeichnet für ihr Album "A Short Moment Of Zero G" –  eine Entscheidung, die der Jahresausschuss vom Preis der deutschen Schallplattenkritk e.V. im Herbst 2017 getroffen hatte. In der Begründung der Jury heißt es: Saxophonist Erdmann wecke mit seinem Spiel "Erinnerungen an den voluminösen Klang der Mainstream-Tenoristen wie auch an die Sounds der Free-Ära", der Geiger Théo Ceccaldi kenne das gesamte Spektrum von "weichen Kantilenen bis zu rauem Kratzen" und Vibraphonist Jim Hart liefere sowohl "zarte Klangflächen und harte Impulse" dazu –  alles in allem eine sanfte Revolution, die "kurze Momente der Schwerelosigkeit" schafft, mit "unerwarteten Wendungen und einem Hauch von coolem Swing". In Bremen wurde die Laudatio von Matthias Wegner gehalten, PdSK-Juror und Jazzredakteur bei Deutschlandfunk Kultur. Er überreichte auch die Urkunde.

Freuen sich über die Auszeichnung (v.l.n.r.): Théo Ceccaldi, Daniel Erdmann und Jim Hart (Foto: Stefanie Markus)
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