Giuseppe Verdi: »Macbeth«
© Gerhard Herfeldt

Giuseppe Verdi: »Macbeth«

Opernfestspiele Heidenheim, Festspielhaus

18.07.2026 – Was ist neu und was ist alt in Verdis Oper »Macbeth«? Welche der beiden Fassungen des Stücks ist überzeugender? Und wie gelingt eine adäquate sängerische Gestaltung zwischen dramatischer Wahrhaftigkeit und Belcanto? Darüber hat das Quartett der Kritiker bei den Opernfestspielen Heidenheim diskutiert – und beim Vergleich sehr unterschiedlicher Aufnahmen auf große Missverständnisse (Dietrich Fischer-Dieskau als Macbeth) ebenso hingewiesen wie auf hinreißend Authentisches (Maria Callas als Lady).

Auf dem Podium im Festspielhaus diskutierten (im Bild v.l.n.r.) Susanne Benda, Alexander Dick, Regine Müller und Michael Struck-Schloen. Das Quartett der Kritiker begleitete zum vierten Mal (nach »Giovanna d’Arco«, »Alzira« und »Attila«) die Aufführungsserie der frühen Verdi-Opern bei den Opernfestspielen Heidenheim durch Marcus Bosch und sein Orchester Cappella Aquileia. Nach der Diskussion gab’s im Festspielhaus eine szenische Aufführung der Erstfassung von »Macbeth«.

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