Ausgezeichnet, einmal umgekehrt! Heidelberger Musikpreis für Eleonore Büning

Eleonore BüningHeidelberg. Die Musikkritikerin und Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Eleonore Büning, seit 2011 Vorsitzende des „Preises der deutschen Schallplattenkritik“ e.V., erhielt in diesem Jahr den Musikpreis des Festivals Heidelberger Frühling. Mit dieser Auszeichnung werden Kulturschaffende gewürdigt, die sich „substanziell und nachhaltig für die Vermittlung von klassischer Musik“ eingesetzt haben. Eine Besonderheit des Preises ist es, dass sich die Jury aus Musikern zusammensetzt, darunter die Geigerin Julia Fischer, die Sänger Thomas Quasthoff und Thomas Hampson, der Pianist Igor Levit und der Schlagzeuger Martin Grubinger. Der mit 10.000 Euro dotierte, vom Baustoffhersteller HeidelbergCement gestiftete Preis wurde am Sonnabend, 5. April, in der Stadthalle Heidelberg im Rahmen eines Konzertes überreicht. Jörg Widmann, Komponist, Klarinettist und Vorjahrespreisträger, hielt die Laudatio.
Die Mitglieder des PdSK e.V. freuen sich mit Eleonore Büning und gratulieren herzlich.

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Von Bruce Springsteen bis Beethoven: Das "Quartett der Kritiker" 2014

Bonn. Die Serie der im September 2010 im Beethovenhaus Bonn gestarteten und im Jubiläumsjahr des PdSK ausgeweiteten Musiktalkshow Quartett der Kritiker wird auch im Jahr 2014 fortgesetzt. Den Auftakt machten im März die Pop-Musik-Juroren mit einem Kritiker-Quartett über neue Platten von Bruce Springsteen, Beyoncé u.a. auf der Frankfurter Musikmesse.

intonations_logo_2014Darüberhinaus sind ein gutes Dutzend weitere "Kritiker-Quartette" in Planung in Zusammenarbeit mit renommierten Musikfestivals, unter anderem dem Klavierfestival Ruhr, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Bachfest Leipzig, dem Stuttgarter Musikfest, dem  Berliner Musikfest, aber auch an Orten wie dem Jüdischen Museum in Berlin, der Bahnhof Rolandseck und der Alten Oper Frankfurt.



hdf_pressequadrat2014Gleich zweimal heißt es im April und Mai mit dem Moderator Olaf Wilhelmer Das Quartett der Kritiker zu Gast im DeutschlandRadio Kultur. So diskutierten am 6. April Ludolf Baucke, Eleonore Büning, Norbert Hornig und Kai Luehrs-Kaiser beim Heidelberger Frühling über Einspielungen des Beethovenschen Tripelkonzertes, während am 9. Mai Michael Gassmann, Kai-Luehrs-Kaiser, Christine Lemke-Matwey und Christian Wildhagen im Jüdischen Museum Berlin Aufnahmen des Klavierquintetts von Edward Elgar erörtern.

Wer live dabei ist, kann die Werke anschließend im Konzert erleben. Für alle anderen gilt: DeutschlandRadio einschalten: Mittwoch, 9. April, 20.03 – 21.30 Uhr: Quartett der Kritiker. Donnerstag, 10. April , 20.03 – 22 Uhr: Konzert mit dem Irish Chamber Orchestra. Im Zentrum der von Jörg Widmann dirigierten Aufzeichnung steht  Ludwig  van Beethovens Tripelkonzert C-Dur op.56 mit den Solisten  Igor Levit (Klavier), Ning Feng (Violine) und Alexey Stadler (Violoncello). Die Sendetermine aus dem Jüdischen Museum Berlin werden zeitnah bekanntgegeben.

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Jahrespreis 2013 an den Münchner Hörverlag für die Produktion von James Joyce's "Ulysses“

ulysses-jp-800Leipzig. Am 13. März 2014 verlieh der PdSK im Rahmen einer Lesung auf der Leipziger Buchmesse in der schönen Alten Handelsbörse in der Innenstadt einen Jahrespreis an den Münchner Hörverlag für die 31 CDs beinhaltende vollständige Lesefassung von James Joyce's Ulysses. Mit Urkunden geehrt wurden Dr. Claus-Ulrich Bielefeld (3.v.l.), für das Projekt verantwortlicher Literaturredakteur beim RBB, Ralph Schäfer (4.v.l.), zuständig für die Regie, und Renate Schönbeck (5.v.l.), verantwortlich für die Programmleitung des Hörverlags. Es las an diesem Abend der Schauspieler Heikko Deutschmann (rechts im Bild). Der Leipziger Pianist Stephan König (ganz links) untermalte am Flügel. Überreicht wurde der Preis von PdSK-Juror Dr. Peter Fuhrmann (2.v.l.). Foto: Heike Völker-Sieber

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Neue Longlist vom Preis der deutschen Schallplattenkritik

Bonn. Die Longlist des PdSK für das zweite Quartal ist fertig. Ab sofort sind im Pressebereich vom Preis der deutschen Schallplattenkritik alle Titel einsehbar, die von den Jurys nominiert wurden für die nächste Bestenliste. 138 Juroren haben in 27 Kategorien 197 Titel aus dem letzten Quartal nominiert. Diese Longlist bildet die Vorauswahl zur Bestenliste 2/2014, die am 15. Mai 2014 erscheinen wird.icon Longlist 2.2014
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Spektakuläre Debuts, klassische Meister: Die aktuelle Bestenliste ist da!

bestenlste-117px-transparentBonn. Die erste Vierteljahresliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik e. V. (PdSK) im Jahr 2014 ist veröffentlicht. Insgesamt 140 Juroren sichteten in 28 Kategorien die Musik- und Hörbuchveröffentlichungen des vergangenen Quartals und wählten aus den besten Neuheiten der Nominierungs-Longlist die Allerbesten aus. 28 Titel schafften den Sprung auf die Bestenliste. Dabei fällt auf, dass sich der spartenübergreifende Trend des Musikmarkts zur Retrospektive stärker in der Liste spiegelt denn je. In vielen Kategorien setzte sich bewährte Meisterschaft durch. Die Jazz-Juroren zum Beispiel wählten frühe Aufnahmen mit Chet Baker auf die Liste und zeichneten erneut die virtuose Pianistin Irène Schweizer aus. Auch Singer-Songwriter Bill Callahan, hochgelobt für sein Album „Dream River“, taucht regelmäßig auf den Bestenlisten auf, ebenso Ausnahmepianist Marc-André Hamelin, diesmal vertreten mit seinem neuen Ferruccio-Busoni-Album. Hörspielregisseur Klaus Buhlert ist mit einem Elias-Canetti-Hörbuch dabei, Tomi Ungerer mit dem Kinderbilderbuch „Tremolo“, das mit Musik von Dave Horler in ein höchst vergnügliches Hörstück umgewandelt wurde, und der japanische Bachexperte Masaaki Suzuki mit der finalen Platte seiner fulminanten Gesamt-Edition der Kantaten von Johann Sebastian Bach. Ebenfalls für ein Großprojekt, nämlich für das Erbe auf 63 CDs, das der Dirigent Fritz Reiner mit dem Chicago Symphony Orchestra hinterließ, entschied sich die Jury Historische Aufnahmen.

Daneben stehen etliche Debuts: Auch Produktionen junger, noch unbekannter Künstler und experimentelle Projekte waren den Juroren einen Bestenlisten-Platz wert. So zeichnete die Kammermusik-Jury das Bartók-Kurtág-Ligeti-Album des jungen Berliner Armida Quartetts aus, das kürzlich den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb gewann. Die Popmusik-Jury entschied sich für die siebzehnjährige Sängerin Lorde und deren erstes, überraschend erfolgreiches Album „Pure Heroine“, die Black-Music-Jury votierte für Janelle Monáe und „Electric Lady. Suites IV and V“, und die Folk-Jury prämiierte die junge kurdisch-britische Sängerin Çiğdem Aslan. Die Organistin Ines Maidre schaffte es auf die Bestenliste mit einer gewagten Mixtur aus Tango und Barockmusik, der Trompeter Marco Blaauw mit seinem artistisch-virtuosen Album „Angels“ und Hans Hassler mit phantastischen Ländler-Paraphrasen.

Weitere ausgezeichnete Künstler der neuen Bestenliste: die Produzentin und Komponistin Deeyah mit ihrem Projekt „Iranian Woman“, Toscho Todorovic und seine Blues Company, Heinz Ratz und seine Band Strom & Wasser nebst einem Dutzend musikalisch versierter Refugees, Ryan Lott und Son Lux, der Gitarrist Marc Sinan, der Geiger Enrico Gatti und sein Ensemble Aurora, die Dirigenten Marc Minkowski, Christophe Rousset, Heinz Holliger, Arturo Tamayo, die Komponisten Nader Mashayekhi und Jun Miyake, sowie die Mezzosopranistin Julia Lezhneva und der Countertenor Philippe Jaroussky.icon Bestenliste 1.2014

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Kritikerquartett diskutierte auf der Frankfurter Musikmesse

logo Musikmesse 2014Frankfurt. Gibt es einen besseren Platz, sich über Musik auszutauschen als die weltweit größte Musikmesse? Am 14. März 2014 trafen sich von 15 bis 17 Uhr bei der Musikbiz Lounge & Congress im Rahmen der Musikmesse Frankfurt (Zugang über Halle 5.1) erstmals vier Musikkritiker aus dem Popbereich zum Quartett: Torsten Fuchs (rap2soul, Kreuzer Leipzig), Manfred Gillig-Degrave (MusikWoche), Fritz Werner Haver und Klaus Walter (ByteFM) knöpften sich die Alben „High Hopes“ von Bruce Springsteen, „Beyoncé“ von Beyoncé Knowles, „All Love’s Legal“ von Planningtorock und „Zum Glück in die Zukunft II“ von Marteria vor. Diskutiert wurde nach allen Regeln der Kritikerkunst. Das beliebte Format, aus dem Literaturbereich als Literarisches Quartett bekannt, gewährte Musikinteressierten, Musikern und Musikmesse-Gästen brillante Einblicke in die Musikkritik.

Die Veranstaltung war Teil des dreitägigen Kongressprogramms. Seit 2010 verstärkt die Musikmesse ihr Engagement im Bereich Live-Entertainment, Music-Publishing, Labels, Services, Beratung und Kreativ-Wirtschaft, um auch diesen Branchen einen attraktiven Marktplatz zu bieten. Dieses Angebot mit Workshops, Panels und Matchmaking-Veranstaltungen fand in der Musikbiz-Lounge im Kongresszentrum der Messe Frankfurt statt.

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Ehrenpreis 2014 an Marek Janowski

Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik an Marek Janowski (Foto: Kai Bienert)Berlin. Am 9. Februar 2014 wurde der Dirigent Marek Janowski mit einem Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik geehrt. Der Maestro, der demnächst seinen fünfundsiebzigsten Geburtstag feiert, nahm die Urkunde entgegen in einem Konzert mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in der fast ausverkauften Philharmonie. Das Foto zeigt ihn vor seinem Orchester, rechts im Bild Dr. Eleonore Büning,  Vorsitzende des Preises der deutschen Schallplattenkritik, die die Laudatio hielt. In seiner Dankesrede bedankte sich Janowski ausdrücklich auch bei „seinem“ Orchester für die außerordentliche Intensität der Zusammenarbeit. (Foto: Mutesouvenir/ Kai Bienert)

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Nachtigall und Ehrenpreise 2014

Bonn. Der Jahresausschuss vom Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK) hat die drei Ehrenpreisträger und den Preisträger der Nachtigall 2014 gekürt. Mit diesen Auszeichnungen werden Musikschaffende oder Produzenten für ihr Lebenswerk und besondere Leistungen geehrt.

Einen Ehrenpreis 2014 erhält der ungeheuer vielseitige Dirigent Marek Janowski, unter anderem für seine Wagner- und Henze-Einspielungen: ein Orchestererzieher von Gnaden, ein kompromissloser Kämpfer für Qualität. Ein weiterer Ehrenpreis geht an den großen Virtuosen Hariprasad Chaurasia, der mit der Spiritualität seiner Flötenkunst die klassische indische Musik bereichert und zugleich Brücken zur westlichen Klangkultur schlägt.  Ein dritter Ehrenpreis geht an den Trompeter Tomasz Stańko, Polens wichtigsten Jazz-Botschafter, nicht zuletzt für sein jüngstes Doppelalbum "Wisława".
 
Die Nachtigall 2014 geht an den Ausnahme-Bariton Christian Gerhaher. Erstmals wird diese Trophäe, die der Künstler Daniel Richter für den PdSK entwarf, einem Sänger verliehen. Nachtigall-Preisträger der Vorjahre waren die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Murray Perahia, Sven Regener, der RIAS-Kammerchor und Irène Schweizer. icon PM-Ehrenpreise und Nachtigall 2014
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Ausgezeichnet! PdSK-Broschüre 2012/2013 im Jubiläumsjahr

20130206_pddsk_bro_ausgezeichnet_12_13_web-1Die neue PdSK-Broschüre "Ausgezeichnet!" ist erschienen. Hier finden Sie, einschließlich der Begründungen der Jury:

- alle Bestenlisten-Titel 2012
- die 12 Jahrespreise 2012
- die Ehrenpreisträger 2012 und 2013
- die "Nachtigall"-Preisträger 2012 und 2013
- Kurzportraits aller 145 Juroren.

Außerdem lesen Sie einen kurzen Abriss der Geschichte des Preises der deutschen Schallplattenkritik und eine Vorschau auf unsere Aktivitäten im Jubiläumsjahr.
Die Broschüre als PDF können Sie hier gratis downloaden.icon "Ausgezeichnet!" 2012/2013

Wir schicken Ihnen aber auch gerne die Druckversion kostenlos zu. Senden Sie einfach eine E-Mail mit Angabe Ihrer Adresse an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


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Die elf Jahrespreise 2013 vom Preis der deutschen Schallplattenkritik

jahrespreis-117px-transparentBonn.  Der Jahresausschuss des Preises der deutschen Schallplattenkritik (PdSK) hat über die Jahrespreise entschieden, die höchste Auszeichnung neben der „Nachtigall“ und den drei personengebundenen Ehrenpreisen. Insgesamt waren diesmal 124 herausragende Titel aus allen Genres nominiert worden, davon landeten 51 auf der Short List, 11 zeichnete die Jury aus. Das Spektrum reicht von kunstvoll-avantgardistischem Pop über Folk-Jazz bis zum Hörbuch, von Oper bis zu zeitgenössischer Kammermusik und Symphonik.

Die junge russische Sopranistin Julia Lezhneva imponiert mit ihrem Debütalbum (Decca), eine Aufführung von Giuseppe Scarlattis Buffo-Oper „Dove è amore è gelosia“ im böhmischen Schlosstheater von Český Krumlov begeistert auf Bildtonträger sowohl mit Kulissen und Kostümen wie auch mit der interpretatorischen Leistung (Opus Arte). In Bellinis „Norma“ brilliert Cecilia Bartoli mit einer neuen Lesart der Titel-Partie (Decca). Eine Mammutaufgabe war die vollständige Lesung von James Joyces „Ulysses“ mit den Stimmen von Schauspielern wie Matthias Brandt, Axel Milberg oder Hanns Zischler, festgehalten auf 31 CDs (Der Hörverlag). Alfred Cortot, einem Altmeister der Klavier-Zunft, ist eine denkwürdige Edition auf 40 CDs gewidmet (EMI). Das britische Trio Quercus um die Folk-Muse June Tabor verbindet grenzüberschreitende Musik auf Jazz-Basis mit literarischen Texten aus mehreren Jahrhunderten (ECM). Das „Another Self Portrait“ aus der „Bootleg Series“ wirft ein neues Licht auf Bob Dylan (Sony). Souverän die Einspielung, die Frank-Peter Zimmermann von Hindemiths Violinkonzert vorgelegt hat (BIS Records). Musikalisches Neuland betritt die afrikanische Sängerin Rokia Traoré auf „Beautiful Africa“: Sie führt zeitgenössischen Rock aus ihrer Heimat Mali mit britischem Indie-Rock zusammen (Out Here).  Peter Brötzmann, der große Energiespender des deutschen freien Jazz, förderte als Kurator eines österreichischen Festivals einzigartige Begegnungen von Musikern, nachzuhören auf der 5-CD-Box „Long Story Short“ (Trost Records). Eine Mischung aus subtiler Poesie und unheimlicher Heimeligkeit gelingt der jungen Pop-Poetin Julia Holter: „Loud City Song“ reflektiert in eigenständiger Weise den Sound- und Lifestyle-Albtraum der Großstadt im 21. Jahrhundert (Domino Records).

jahresausschuss-nahDie drei Ehrenpreisträger für 2014 sowie der Gewinner der „Nachtigall“ 2014 werden im November bekanntgegeben. Dem Jahresausschuss 2013 gehörten folgende Musikkritiker an (Foto): Ludolf Baucke (Jury Neue Musik, freier Journalist, Hannoversche Allgemeine), Eleonore Büning (Jury Kammermusik, F.A.Z.), Torsten Fuchs (Jury Black Music, DJ, Radiomoderator, Kolumnist), Peter Fuhrmann (Jury Wort & Kabarett, ehemaliger WDR-Fernsehredakteur), Manfred Gillig-Degrave (Jury Independent, MusikWoche), Norbert Hornig (Jury Konzerte, Fono Forum, Deutschlandfunk, Buchautor), Johann Kneihs (Jury Weltmusik, ORF/Ö1), Kai Luehrs-Kaiser (Jury Oper I, Fono Forum, Opernwelt, Welt, Spiegel Online, Dramaturg, Buchautor), Ulrich Olshausen (Jury Jazz, freier Journalist, F.A.Z.) und Christian Tjaben (Jury Black Music, freier Journalist, WebRadio ByteFM).

icon Jahrespreise 2013

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(K)eine Wahl? – Quartett der Kritiker diskutierte über Musik und Politik

uhaus_banner234x60Mainz. Im Vorfeld des diesjährigen Liederfestes der Liederbestenliste im Unterhaus Mainz diskutierte das Quartett der Kritiker am 21. September 2013 zum Thema: „(K)eine Wahl? – Musik und Politik“.  Wie es der Zufall wollte, stieg das Liederfest am Vorabend der Bundestagswahl. Teilnehmer im Quartett der Kritiker waren Mike Kamp, Michael Kleff, Christian Pfarr und Tom Schroeder. Ort der Veranstaltung war das Unterhaus-Entrée. Das Konzert der Preisträger sowie die Preisverleihung an den Liedermacher Wenzel & Band fand anschließend statt. Ort: Münsterstraße 7, 55116 Mainz

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Jubiläumskonzert Preis der deutschen Schallplattenkritik

Festival Kissinger SommerBonn. Gala, Nachtigall, Quartett: Aller guten Dinge sind drei! Fünfzig Jahre Preis der deutschen Schallplattenkritik, das bedeutet nämlich 128 mal Vierteljahreslistenunbestechlichkeit. Das große Jubiläumskonzert aus diesem Anlass fand in Zusammenarbeit mit dem Festival Kissinger Sommer am 1. Juli in Bad Kissingen statt.

Irène Schweizer live Foto: F. PfefferJunge und alte Preisträger wie Florian Uhlig und Michael Korstick spielten Werke von Beethoven, Schumann, Ravel, Debussy und Liszt, das jahrespreisgekrönte Auryn Quartett trat auf, unter anderem mit op. 64,4 G-Dur von Joseph Haydn. Dieses Streichquartett wurde zuvor, als Auftakt zum Galakonzert, im Quartett der Kritiker diskutiert. Dabei führten vier Musikkritiker und Juroren herausragende Schallplatten-Interpretationen des Werkes vor. Auf dem Podium: Ingeborg Allihn, Ludolf BauckeNorbert Hornig und Max Nyffeler. Es war bereits das 26. Quartett der Kritiker und das dritte Mal, dass dieses Erfolgsformat in Bad Kissingen gastierte. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Verleihung der Nachtigall 2013 an Irène Schweizer (Foto). Die legendäre Jazz-Pianistin beschloss die Gala mit ihrer hinreißenden Improvisationskunst.

Naxos Deutschland verlost anlässlich des 50-jährigen Jubiläums in einem Gewinnspiel bis zum 20. August 2013 signierte CD's der beiden Pianisten Florian Uhlig und Michael Korstik

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