Jahrespreisverleihung für die Produktion „Magic Kamancheh“ beim Abschlusskonzert des Rudolstadt-Festivals

Jahrespreis an Bernhard Hanneken beim Rudolstadt-Festival (Foto: Frank Szafinski) Rudolstadt. Rund 90 000 Besucher hatte das alljährlich im Juli - und nun schon zum 26. Mal - stattfindende Festival diesmal in die thüringische Stadt am Saalebogen gelockt. Das Rudolstadt-Festival gilt als Deutschlands größtes Folk- Roots-Weltmusik-Festival. Am letzten Tag, am Sonntag, dem 10. Juli, nahm in diesem Rahmen Bernhard Hanneken (r.), Produzent und Autor der vom Preis der deutschen Schallplattenkritik e. V. 2015 mit einem Jahrespreis bedachten NoEthno-CD Magic Kamancheh: Die Streichlauten 1- Asien bei sommerlichen Temperaturen und vor einem begeisterten Publikum diesen Jahrespreis entgegen. Ausgezeichnet wurde diese Produktion in der Sparte „Traditionelle ethnische Musik“. Das kleine Label NoEthno hatte sich mit diesem Projekt (4 CDs plus DVD) einer großen Herausforderung gestellt. „Das (…) Werk zu den Streichinstrumenten Asiens stellt alles in den Schatten, was man bisher auf diesem Sektor kannte: eine unglaubliche Fülle von Bildern, Texten, Namen und Klängen tut sich auf,“ wie es in der Jury-Begründung heißt. Bernhard Hanneken, der zugleich künstlerischer Leiter des Rudolstadt-Festivals ist, wurde von der Festival-Gemeinde mit viel Beifall geehrt. Die Laudatio für den Preis der deutschen Schallplattenkritik e. V. hielt PdSK-Juror Dr. Jan Reichow (l.). Er überreichte auch die Urkunde und wies dabei noch einmal auf die besondere Bedeutung dieses unabhängigen und nicht kommerziell ausgerichteten Kritikerpreises hin. (Foto: Frank Szafinski)


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Jahrespreisverleihung an den Pianisten Ronald Brautigam

Jahrespreisverleihung an Ronald Brautigam. Foto: Schmelz FotodesignWürzburg. Ronald Brautigam – vielseitig und virtuos -  gilt aber auch als einer der derzeit bedeutenden Hammerklavierspezialisten. Für seine überragende Gesamteinspielung der 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens, erschienen auf dem schwedischen Label BIS, hatte ihn der Preis der deutschen Schallplattenkritik PdSK e.V.) 2015 mit einem Jahrespreis ausgezeichnet. Insbesondere hervorgehoben wurden dabei Ronald Brautigams „unvergleichlich klare, in Dynamik und Artikulation vitale und architektonisch kluge Interpretationen“ (wie es in der Jurybegründung heißt). Anlässlich seines Auftritts am 29. Juni beim Mozartfest Würzburg nahm der Pianist im würdevollen Rahmen des Kaisersaals der Würzburger Residenz aus den Händen von Sabine Fallenstein, Jurorin und stellvertretende Vorsitzende des PdSK, feierlich die Urkunde entgegen. Zuvor hatte Ronald Brautigam Mozarts Klavierkonzert C-Dur KV 246 gespielt – und war anschließend mit dem Konzert Es-Dur KV 449 zu hören. (Foto: Schmelz Fotodesign)


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Neue Longlist vom Preis der deutschen Schallplattenkritik

bestenlste-117px-transparentBonn. Der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) stellt heute seine aktuelle Longlist vor. 149 Juroren aus 32 Fachjurys haben insgesamt 275 Titel (CDs, DVDs und Hörbücher), ausgewählt aus den Neuerscheinungen des letzten Quartals, in die engere Auswahl für die dritte Bestenliste 2016 nominiert. Die Bestenliste 3/2016 wird am 11. August veröffentlicht. icon Longlist 3.2016


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Jahrespreis für Vijay Iyer

Jahrespreis an Vijay Iyer (Foto: Ulla C. Binder)Berlin. Höhepunkt des in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindenden Berliner X-Jazz-Festivals war der Auftritt von Vijay Iyer. Nicht umsonst gilt dieser Klaviervirtuose, Amerikaner mit indischen Wurzeln, als einer der derzeit besten Jazzpianisten der Welt. Im Rahmen seines Konzertes am 6. Mai im Club Lido nahm Vijay Iyer einen Jahrespreis des Preises der deutschen Schallplattenkritik e. V. (PdSK) entgegen. Zugesprochen wurde ihm diese Auszeichnung von der Gesamtjury, vertreten durch den Jahresausschuss, für sein voriges Jahr beim Label ECM erschienenes Album „Break Stuff“. In der Jurybegründung  heißt es: „Aus gegensätzlichen Elementen gestaltet das Vijay Iyer Trio intensive Kompositionen, die aus der Geschichte des Jazz wie der europäischen Konzertmusik schöpfen“. Die Überreichung der Urkunde nahm, stellvertretend,  PdSK-Juror Lothar Jänichen vor. (Foto: Ulla C. Binder)


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François-Xavier Roth mit Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet

Jahrespreis an Francois-Xavier Roth (Foto: Claudia Höhne)Bonn. Im Anschluss an das Gastspiel seines Orchester „Les Siècles“  beim Hamburger Musikfest nahm der Dirigent François-Xavier Roth am 25. April 2016 den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik  (PdSK e.V.) entgegen. Die Auszeichnung wurde überreicht vom Musikredakteur des Hamburger Abendblatts und PdSK-Juror Joachim Mischke, im Namen der Gesamtjury. Sie gilt insbesondere der Live-Produktion von zwei Werken Igor Strawinskys, die vor rund hundert Jahren Furore gemacht hatten: „Le Sacre du Printemps“ und „Petrouchka“, verlegt vom Label Actes Sud, im Vertrieb von harmonia mundi, eingespielt von Roth mit „Les Siècles“. In der Jury-Begründung heißt es: „Dank eines ausgewählten, zeitgenössischen Instrumentariums, hörbar vor allem bei den Bläsern, im Schlagwerk und Klavier, werden die archaische Wirkung und Strahlkraft der Musik neu erfahrbar.“ François-Xavier Roth ist sowohl Originalklang-Spezialist als auch ein ausgewiesener Kenner der zeitgenössischen Musik, er hat nicht nur „Les Siècles“ gegründet, sondern auch viele Donaueschinger Uraufführungen geleitet, als langjähriger Chefdirigent des SWR-Sinfonieorchesters. Außerdem leitet Roth seit kurzem das Gürzenich-Orchester in Köln. Diese  Bandbreite des Profils ist äußerst ungewöhnlich bei jüngeren Dirigenten seiner Generation. (Foto: Claudia Höhne)
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Quartette der Kritiker - Rückblick auf die erste Jahreshälfte2016

Quartett der Kritiker beim Heidelberger Frühling. Foto: Angelika InhoffenBonn. Sein erstes Quartett der Kritiker veranstaltete der Preis der deutschen Schallplattenkritik PdSK e.V. heuer gemeinsam mit dem Heidelberger Frühling.  Aus Anlass des zwanzigjährigen Jubiläums dieses Festivals erörterte das Quartett der Kritiker – Spezial: Was ist ein Meisterwerk? Am 24. April 2016 diskutierten im Kammermusiksaal der Stadthalle Heidelberg die Juroren (v.l.) Peter Hagmann, Eleonore Büning, Ludolf Baucke und Hans Klaus Jungheinrich. Dazu gab es Musikbeispiele von Bach bis Stockhausen. Foto: Angelika Inhoffen


ludwigsburger-schlossfWeitere Stationen des Kritikerquartetts in den Folgemonaten  sind Ludwigsburg, Dresden, Mülheim an der Ruhr sowie – im Herbst – Berlin und Frankfurt.  So unterschiedlich wie die gastgebenden Festivals, Konzertveranstalter und Örtlichkeiten, so verschieden die Musikwerke. Am 12. Mai diskutierten die Juroren Eleonore Büning, Volker Hagedorn, Thomas Rübenacker und Christian Wildhagen im Schubartsaal (im Forum am Schlosspark, Ludwigsburg) symphonische Dichtungen von Richard Strauss. Im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspiele spielte das Festspielorchester anschließend unter Leitung von Pietari Inkinen zwei dieser Werke, nämlich „Don Juan“ und „Till Eulenspiegel“, außerdem stand bei dem Konzert ein neues Klarinettenkonzert von Magnus Lindberg auf dem Programm, mit dem Solisten Kari Kriikku.

dresdner_musikfestspieleUm das Konzert für Violoncello a-moll op.129 von Robert Schumann ging es zum Abschluss der Dresdner Musikfestspiele im Juni. Jan Vogler, Cellist und Festspielintendant, war Solist der Matinee in der Semperoper, begleitet wurde er vom Dresdner Festspielorchester unter Leitung von Ivor Bolton. Tags zuvor, am 4. Juni, traf im Palais im Großen Garten das Quartett der Kritiker zusammen, um exemplarische Tonaufzeichnungen des Schumannschen Werks zu diskutieren. Es wirkten mit: Eleonore Büning, Sabine Fallenstein, Christian Kröber und Kai Luehrs-Kaiser.

klavierfestival_ruhrBeim Klavierfestival Ruhr tritt das Quartett der Kritiker seit vielen Jahren regelmäßig auf. Dieses Mal stand das Klavierwerk des Jubilars Max Regers auf dem Prüfstand, die Podiumsrunde fand am 7. Juni in der Stadthalle von Mülheim statt, mit den Juroren Eleonore Büning, Wolfram Goertz, Wolfgang Schreiber und Christoph Vratz, anschließend musizierten Igor Levit und Markus Becker Regers Beethoven- und Mozart-Variationen – letztere in der vierhändigen Version.
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Leipziger Buchmesse: PdSK-Jahrespreis für Thomas Klings „Die gebrannte Performance“

thomas-king-1Bonn. Die im Lilienfeld Verlag erschienene Edition „Die gebrannte Performance“ mit Werken des 2005 verstorbenen Lyrikers Thomas Kling wurde im Rahmen der Leipziger Buchmesse mit dem Jahrespreis 2015 der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Im Anschluss an ein Bühnengespräch mit den beiden Herausgebern von „Die gebrannte Performance“, Ulrike Janssen (2.v.r.) und Norbert Wehr (Mitte), sowie mit den Vertretern des Verlags und der Kunststiftung NRW, Axel von Ernst (links) und Dagmar Fretter, (2.v.l.) überreichte Juror Wolfgang Schiffer (rechts) im Namen der Gesamtjury des Preises der deutschen Schallplattenkritik e.V. (PdSK) die Urkunden.
Thomas Kling hinterließ neben Büchern und Manuskripten auch eine unvollständige Sammlung von Lesungs-Mitschnitten. Norbert Wehr, Herausgeber der Literaturzeitschrift „Schreibheft“, trug mit Unterstützung der Kunststiftung NRW verstreute Tondokumente aus privaten und öffentlichen Quellen zusammen und brachte, gemeinsam mit der Regisseurin Ulrike Janssen  zum zehnten Todestag Klings eine kommentierte Auswahl heraus. In der Jurybegründung des PdSK heißt es: „Als Genre kommt das Hörbuch hier zu seinem eigentlichen Sinn: Es beschenkt den Hörer mit etwas, das ihm nur auf diese Weise zuteil werden kann.“ (Foto: Uwe Frauendorf)
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Nachruf Matthias Inhoffen: Die stille Kraft des Zusammenhalts

matthias-1988Bonn, den 17. März 2016. Vor nicht ganz vier Wochen starb Matthias Inhoffen, nach langer, schwerer Krankheit. Viele Kollegen haben ihn als Juror im Pop/Rock-Bereich gekannt und geschätzt, aber auch als Redakteur von Stereoplay, als  Vorstandsmitglied und schließlich als unentbehrlicher Geschäftsführer des PdSK e.V., wobei ihm seine Frau Angelika im Team zur Seite stand.  Zur Trauerfeier am 4. März reisten die Juroren Ludolf Baucke, Lothar Brandt, Eleonore Büning, Christoph Hammer, Christian Kröber und Werner Stiefele nach Ludwigsburg, um Matthias die letzte Ehre zu erweisen. Für diejenigen, die nicht dabei sein konnten, aber überhaupt für alle, die seiner gedenken, sei hier ein Foto von Matthias veröffentlicht, aus der Zeit, als er frisch eingetreten war im PdSK, und dazu, mit freundlicher Erlaubnis,  der Nachruf, den Vorstandsmitglied Manfred Gillig-Degrave für die Musikwoche schrieb.

matthias2004„Der deutsche Musikjournalismus hat eine seiner verlässlichsten und profiliertesten Persönlichkeiten verloren: In der Nacht vom 19. auf den 20. Februar 2016 verstarb in Stuttgart nach langer, schwerer Krankheit der Musik- und Fachredakteur Matthias Inhoffen. Bis zuletzt wirkte er beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. (PdSK) mit, wo er von 1988 an als Juror, als Vorstandsmitglied und Schatzmeister und seit 2012 als Geschäftsführer aktiv war. Er war die Seele des Vereins, die stille Kraft des Zusammenhalts. Seit 1984 war er zudem Jurymitglied der Liederbestenliste.
Geboren am 18. Oktober 1951 in Freiburg im Breisgau, studierte Matthias Inhoffen an der Freiburger Universität Germanistik und Geschichte und engagierte sich in der Fachschaftsarbeit. Schon damals war der große, schlaksige Kommilitone mit dem weichen badischen Akzent ein Freund, auf den man zählen konnte. 1981 wechselte er in den Journalismus, um das Musikressort des HiFi-Magazins "stereoplay" bei der Stuttgarter Motor-Presse zu übernehmen - anstelle des elterlichen Fotofachgeschäfts in der Freiburger Innenstadt. Ab 1996 betreute er als freier Textchef mit stilistischem Feingefühl für die Motor-Presse das HiFi-Magazin "Audio" sowie diverse andere Zeitschriften. Seit 2010 war er als Textchef für den Fachverlag WEKA Media Publishing tätig.  Zudem machte er sich schon früh einen Namen als Musikjournalist, dessen Gehör bestens geschult war und dessen Horizont von den Beach Boys bis Jan Garbarek reichte. Dabei verstand er sich stets als Partner der Künstler und als Kommunikator von deren Kreativität.
Matthias Inhoffen war als Musikkritiker fair und kenntnisreich, als Textchef unbestechlich und penibel, als Mensch liebenswürdig und sanftmütig. Laute, schrille Töne waren nicht seine Art der Kommunikation. Er war ein bodenständiger, zuverlässiger Fachmann mit kritischem Blick, dessen Überzeugungskraft aus einer seltenen inneren Ruhe kam. Auf ihn war immer Verlass. Und selbst wenn es ihm sicher nicht immer blendend ging, ließ er sich das kaum anmerken. Die PdSK-Bestenliste für das zweite Quartal 2016 wollte er gern noch betreuen, wie so viele Bestenlisten davor. Doch daraus wurde nichts; der Krebs blieb am Ende nach jahrelangem Kampf Sieger. Matthias Inhoffen hinterlässt Frau und Sohn“  (Musikwoche, Manfred Gillig-Degrave)
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Jahrespreisverleihung an Thorbjørn Risager & The Black Tornado

Jahrespreisverleihung an Thorbjørn Risager & The Black TornadoBonn. Am Freitag, den 11. März, wurde der dänische Gitarrist und Sänger Thorbjørn Risager und seine Begleitformation The Black Tornado in Bonn für das Album „Too Many Roads“ mit einem Jahrespreis der Kritikervereinigung „Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.“ ausgezeichnet. Die Juroren begründen die Entscheidung unter anderem damit, dass der Kopenhagener Musiker "mit windgegerbter Stimme, knackig konzentrierten Gitarrensoli und der Energie seiner siebenköpfigen, von Bläsern dominierten Band im Rücken“ dem Blues „einen topmodernen Schliff“ verpasse und zudem „mit feinen Nuancen bei Produktion, Songwriting und instrumentaler Ausgestaltung“ demonstriere, „wie faszinierend vielfältig der Blues heute klingen kann“. Stellvertretend für die Gesamtjury des PdSK überreichte Juror Michael Seiz die Urkunde anlässlich eines vom WDR-Fernsehen aufgezeichneten Konzerts in der Bonner Musikkneipe „Harmonie“ (Foto: Albrecht Schmidt)
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Von Brahms bis Blues: Die zwölf Jahrespreise 2015 vom PdSK e.V.

jahrespreis-117px-transparentBonn. Der Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. gibt die Siegertitel bekannt, die mit einem Jahrespreis 2015 ausgezeichnet werden. Insgesamt waren 148 Produktionen, die in den letzten achtzehn Monaten herauskamen, von der Gesamtjury als herausragend evaluiert und für die Longlist nominiert worden, 12 davon machten das Rennen. Die Bandbreite der prämierten Genres reicht vom Streichquartett über die Barockoper bis zur Klaviersonate, von Black Music über Indie-Rock und Jazz bis hin zur Dichterlesung. Einen Jahrespreis erhalten 1.) das Ensemble red fish blue fish nebst Gästen für die fulminante Interpretation früher Schlagzeugstücke von Karlheinz Stockhausen (Mode Records/harmonia mundi); 2.) der Pianist Ronald Brautigam für seine bahnbrechende Lesart aller Beethovensonaten auf historischen Fortepianos (BIS Records/Klassik Center Kassel); 3.) das Artemis Quartett für seine maßstäbliche Brahmsinterpretation (Erato/Warner); 4.) der Dirigent Francois-Xavier Roth und sein Orchester Les Siècles für die historisch-kritische Lesart von Ballettmusiken Strawinskys (Actes Sud/harmonia mundi); 5.) Paul O’Dette und Stephen Stubbs sowie eine glänzende Sängercrew rund um Countertenor Philippe Jaroussky für die Gesamtaufnahme der Oper „Niobe“ von Agostino Steffani (Erato/Warner); 6.) das Vijay Iyer Trio für den ambitionierten Klavierjazz von „Break Stuff“ (ECM/Universal); 7.) Sebastian Sternal für die Grenzüberschreitungen mit seiner Symphonic Society (Traumton/Indigo); 8.) Thorbjørn Risager und seine Band The Black Tornado für den Bluesboogiesoul-Sound in „Too Many Roads“ (Ruf Records/in-akustik); 9.) die texanische Indie-Band Spoon für das Album „They Want My Soul“ (Anti/Indigo); 10.) Frank Ryle und Rob Hardt von Cool Million für den Modern Soul von „Sumthin’ Like This“ (Sedsoul/SPV); 11.) das Label NoEthno für die enzyklopädisch prachtvolle Dokumentation aller Streichlauten Asiens (NoEthno/Galileo); 12.) Ulrike Janssen und Norbert Wehr für die reich ausgestattete Edition der Originalaufnahmen des Kultautors, Poeten und  Sprachinstallateurs Thomas Kling (Lilienfeld Verlag).

Jahresausschuss PdSK 2015

Dem Jahresausschuss des PdSK e.V., dem es obliegt, Jahres- und Ehrenpreisträger sowie den neuen „Nachtigall“-Preisträger zu ermitteln, gehören in wechselnder Besetzung bis zu elf Fach-Juroren an. Im Jahresausschuss 2015 arbeiteten mit (v.l.n.r): Jan Reichow (Jury Traditionelle ethnische Musik, WDR, freier Autor), Jörg Wachsmuth (Jury Black Music, freier Musikjournalist, rap2soul), Werner Stiefele (Jury Jazz I, Fachjournalist für Jazz), Matthias Inhoffen (beratend), Sabine Fallenstein (Jury Cembalo & Orgel, SWR), Eleonore Büning (Jury Kammermusik, F.A.Z.), Torsten Fuchs (Jury Black Music, freier Musikjournalist, rap2soul), Norbert Hornig (Jury Konzerte, freier Musikjournalist, Fono Forum, Deutschlandfunk), Michael Kube (Jury Orchestermusik, Neue Schubert-Ausgabe), sitzend Albrecht Thiemann (Jury Lied, Opernwelt) und  Wolfgang Schiffer (Jury Hörbuch, WDR, Hörspieldramaturg, Buchautor). Nicht auf dem Foto: Susanne Benda (Jury Chormusik, Stuttgarter Nachrichten)

Die  Bekanntgabe der Ehrenpreisträger 2016 und der „Nachtigall“ 2016 erfolgt zeitnah, sobald das Jahr 2016 angebrochen ist. icon Jahrespreise 2015

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Jahrespreisverleihung an Christophe Rousset und Les Talens Lyriques

Christophe Rousset JahrespreisverleihungHamburg. Der aus Aix en Provence stammende Dirigent und Cembalist Christophe Rousset und sein Ensemble Les Talens Lyriques waren vom Preis der deutschen Schallplattenkritik für ihre Einspielung der Oper Phaéton von Jean-Baptiste Lully (harmonia mundi) mit einem der insgesamt 12 Jahrespreise 2014 ausgezeichnet worden. Im Rahmen eines Konzerts der NDR-Reihe „Das Alte Werk“ am 3. November 2015 überreichte PdSK-Jurorin Elisabeth Richter diesen Preis an Christophe Rousset in der Hamburger Laeiszhalle vor begeistertem Publikum. Sie gratulierte dem Künstler und ehrte ihn mit einer Urkunde. Les Talens Lyriques und Christophe Rousset werden laut Preisbegründung u. a. für ihr „saftig sprühendes Klangbild“ und „explosive Frische“ ausgezeichnet, was auch im Konzert bei Werken u. a. von François Couperin, Élisabeth Jacquet de la Guerre und Louis Nicolas Clerembeault zu hören war. (Foto: Claudia Höhne)

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Broschüre AUSGEZEICHNET! 2015 ist erschienen

PdSK-Broschüre Ausgezeichnet!Bonn. Die neueste Broschüre „Ausgezeichnet! 2015“ mit allen aktuellen Preisen und Bestenlisten des PdSK, samt Begründungstexten und einer Vorstellung der erweiterten Jury ist erschienen.

Eine Webversion ist als Download abrufbar.icon Ausgezeichnet! 2015




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