Quartett der Kritiker diskutiert die besten Aufnahmen von Bachs Weihnachtsoratorien

sdg-logo-pos„Soli Deo Gloria“ Braunschweig. Am vierten Advent tritt zum letzten Mal in diesem Jahr ein Quartett der Kritiker zusammen. Auf dem Prüfstand: die wichtigsten und besten Aufnahmen des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach. Gastgeber ist das Festival SOLI DEO GLORIA, wiederum wird DeutschlandRadio Kultur mitschneiden, Olaf Wilhelmer moderiert. Teilnehmer der Runde sind die Juroren Ingeborg Allihn, Eleonore Büning, Albrecht Thiemann und Rainer Wagner. Ort: Braunschweig, Jakob-Kemenate (Am Eiermarkt 1A). Zeit: 21. Dezember, 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anschließend ab 17 Uhr musizieren Ton Koopman sowie das Amsterdam Baroque Orchestra & Choir die ersten vier Kantaten des Weihnachtsoratoriums  in der Braunschweiger St. Martinikirche.

DeutschlandRadio Kultur sendet die Aufzeichnung des Kritikerquartetts am Heiligabend ab 21.30 Uhr und den Konzertmitschnitt am 1. Weihnachtstag um 20.10 Uhr.
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Jahrespreis-Verleihung an "Trümmer" in Hamburg

TrümmerHamburg. Einen Tag nach offizieller Bekanntgabe der Jahrespreise 2014 konnte die Band Trümmer ihre Auszeichnung durch den Preis der deutschen Schallplattenkritik vor großem Publikum entgegennehmen. Im Rahmen der Verleihung des Hamburger Musikpreises HANS am 26. November 2014 – hier wurden Trümmer zum Hamburger Nachwuchs des Jahres gekürt – überreichte PdSK-Juror Christian Tjaben die Urkunde und gratulierte dem Trio auf der Bühne vor 500 geladenen Gästen zu ihrem „Volltreffer aus der jüngeren deutschen Rockschleuder“, wie es in der Jury-Begründung des PdSK heißt. Den Jahrespreis erhielten Tammo Kasper (Bass), Paul Pötsch (Gitarre und Gesang) und Max Fenski (Schlagzeug) für ihr selbstbetiteltes Debütalbum Trümmer. Bei der Preisverleihung von links nach rechts: Juror Christian Tjaben, Tammo Kasper, Paul Pötsch, Band-Manager Henning Mues und Max Fenski. Foto: Public Adress
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Die 12 Jahrespreise 2014 vom Preis der deutschen Schallplattenkritik

jahrespreis-117px-transparentBonn.  Der Jahresausschuss des Preises der deutschen Schallplattenkritik e.V. (PdSK) gibt hiermit die Jahrespreise 2014 bekannt. 138 Titel waren von der Gesamtjury vorgeschlagen worden, 67 davon schafften es auf die Longlist, 12 wählte der Jahresausschuss für einen Preis aus. Das Spektrum der Genres reicht von urgewaltigem Rock und blues-gefärbtem Kammer-Jazz über iranische Frauenstimmen bis hin zu einer Feldstudie über deutsche Volksmusik, von der Barockoper über romantische Virtuosenwerke bis hin zu zeitgenössischer  Chormusik.

Mit einem Jahrespreis 2014 ausgezeichnet werden: die Geigerin Tianwa Yang für ihre Sarasate-Gesamtaufnahme (Naxos); der Pianist Igor Levit für seine Interpretation der späten Beethovensonaten (Sony); Jazz-Altmeister Elliott Sharp für sein Album „4am Always“ (yellowbird); das junge Rock-Trio Trümmer für sein Debütalbum gleichen Namens (PIAS); die Band Elbow für ihr Spätwerk „The Take Off And Landing Of Everything“ (Fiction); Christophe Rousset und Les Talens Lyriques für ihre Einspielung der Oper „Phaéton“ von Jean-Baptiste Lully (Aparté); Paul van Nevel und das Huelgas Ensemble für die Wiederentdeckung von Claude Le Jeune (DHM); die Neuen Vocalsolisten Stuttgart und das SWR Vokalensemble für ihre Einspielung der Wölfli-Kantata von Georges Aperghis (Cypres); Fuuse Mousiqi und Deeyah für die Kompilation „Iranian Woman“ (Domino Records); Lisbeth Exner, Herbert Kapfer und Ulrich Gerhardt für die „Verborgene Chronik 1914“ (Der Hörverlag); der Saxophonist Hayden Chisholm für den Abenteuer-Reisefilm „Sound of Heimat“ (Tradewind/Real Fiction); das Trio Zimmermann für sein Album mit frühen Beethoventrios (Bis Records).

Der Jahrespreis ist, neben „Nachtigall“ und Ehrenpreis, die höchste Auszeichnung, die der PdSK zu vergeben hat. Die drei Ehrenpreisträger für 2015 sowie der Gewinner der „Nachtigall“ 2015 werden im Januar verkündet.

Dem Jahresausschuss 2014 gehörten folgende Kritiker an: Ludolf Baucke (Jury Neue Musik, freier Journalist, Hannoversche Allgemeine), Eleonore Büning (Jury Kammermusik, F.A.Z.), Torsten Fuchs (Jury Black Music, DJ, Radiomoderator, Kolumnist), Manfred Gillig-Degrave (Jury Independent, MusikWoche), Norbert Hornig (Jury Konzerte, Fono Forum, Deutschlandfunk, Buchautor), Kai Luehrs-Kaiser (Jury Oper II, Fono Forum, Opernwelt, Welt, Spiegel Online, Dramaturg, Buchautor), Carsten Niemann (Jury Alte Musik vokal/instrumental, freier Journalist, Tagesspiegel, Rondo), Ulrich Olshausen (Jury Jazz, freier Journalist, F.A.Z.), Jan Reichow (Jury Traditionelle ethnische Musik, WDR, freier Autor), Wolfgang Schiffer (Jury Wort & Kabarett, ehemaliger WDR-Redakteur, Hörspieldramaturg, Buchautor) und Albrecht Thiemann (Jury Klassisches Lied & Vokalrecital, Opernwelt, F.A.Z., Welt, WDR, RBB, Deutschlandradio).
icon Jahrespreise 2014

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Ehrenpreis-Verleihung an Tomasz Stańko in München

ehrenpreisverleihung-stankoMünchen. Am 18. November nahm der polnische Jazztrompeter Tomasz Stańko im Night Club des Hotels Bayerischer Hof vor begeistertem Publikum einen Ehrenpreis des PdSK entgegen. Die Urkunde überreichte Bert Noglik (im Bild links), Juror in der Kategorie Jazz. Tomasz Stańko, in dessen unnachahmlichen Ton sich Melancholie, Selbstbehauptung und das Streben nach Freiheit spiegeln, zählt zu den herausragenden Jazzmusikern Europas. Mit seinem New York Quartet, das er in München in einem exzellenten Konzert präsentierte, gelingt ihm ein transkultureller Brückenschlag. ECM-Chef Manfred Eicher (rechts im Bild) würdigte mit warmherzigen Worten die Zusammenarbeit mit Tomasz Stańko und bedankte sich beim PdSK für den Ehrenpreis. Der Trompeter erhielt die Auszeichnung für sein Lebenswerk als Künstler, in dem sein zuletzt erschienenes Album „Wislawa“ (ECM) einen Höhepunkt darstellt. (Foto: Thomas J. Krebs)


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Die aktuelle Bestenliste ist da

bestenlste-117px-transparentBonn. Der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK) stellt heute seine neue Vierteljahresliste vor. 140 Juroren haben in 29 Kategorien die Neuveröffentlichungen auf dem Ton- und Bildtonträgermarkt aus dem dritten Quartal 2014 geprüft und 227 Titel für die Longlist nominiert. 28 Titel davon schafften es auf die Bestenliste, darunter zwei Hörspiele: Alfred Döblins "November 1918" siegte in der Kategorie Hörbuch, eine philosophische Tierfabel von Martin Baltscheit in der Kategorie Kinder- und Jugendaufnahmen. Insgesamt wurden drei Musikfilme ausgezeichnet: die Aufzeichnung der aktuellen Glyndebourne-Produktion von Jean-Philippe Rameaus "Hippolyte et Aricie", Peter Rosens Dokumentation über den von Geburt an blinden japanischen Pianisten Nobuyuki Tsujii sowie ein Film-Porträt des amerikanischen Jazzsaxophonisten Charles Lloyd. In der Kategorie Oper siegte Arnold Schönbergs "Moses und Aron" mit Sylvain Cambreling und dem exzellenten SWR Symphonieorchester Baden-Baden und Freiburg, in der Kategorie Klassisches Lied der Bariton Christian Gerhaher mit seinem neuen Schubertalbum "Nachtviolen", und in der Kategorie Historische Aufnahmen die Wiederveröffentlichung sämtlicher DG-Orchesteraufnahmen von Ferenc Fricsay. Die Jazz-Juroren entschieden sich für die Vokal-Kunst der Italienerin Anna Lauvergnac und den mediterranen Kammerjazz des Louis Sclavis Quartet, die  Kammermusik-Jury für ein außergewöhnliches Mendelssohn-Projekt mit zehn herausragenden Nachwuchs-Quartettformationen und die Chormusik-Jury für Frieder Bernius, den Stuttgarter Kammerchor und Louis Spohr. Geglückte Experimente landeten diesmal auf der Bestenliste in den Kategorien Pop/Rock, Independent, Black Music und Folklore: der eigenständige Pop der US-Band Spoon, der verstörend minimalistische R&B der Britin FKA Twigs, die innovativen HipHop-Klangpuzzles von Shabazz Palaces und Dilated Peoples sowie der Flirt des Südtiroler Trios Ganes mit Jazz und Chanson.

Weitere Bestenlisten-Titel gehen an die Edition Magic Kamancheh, den Komponisten Toshio Hosokawa und das Arditti Quartet, an das Ensemble Die Grenzgänger, den Organisten Dominik Susteck, die bayerische Blues-Band Rad Gumbo, Redi Hasa & Maria Mazzotta, die Schweizer Klangforscher Andreas Schaerer & Lucas Niggli, das Vokalensemble Cinquecento, den Pianisten Michael Korstick, die Cellistin Alisa Weilerstein und, post mortem, an den Dirigenten Claudio Abbado.
icon Bestenliste 4-2014

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PdSK-Symposion: Was tut das Mikrofon der Stimme an?

BASF KulturBonn. Als Rahmenprogramm zum diesjährigen Benefizkonzert der BASF in Ludwigshafen veranstaltete der „Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.“ ein Symposion zum Thema: „Was tut das Mikrofon der Stimme an? – Die Zukunft des Gesangs“. Dabei ging es um die Veränderungen, welche die Menschenstimme im Zeitalter technischer Reproduzierbarkeit erfahren hat. Referenten waren Gesangsexperten wie der Musikjournalist Jürgen Kesting (Hamburg), aber auch Experten für die Tonaufzeichnung, wie Tonmeister Andreas Neubronner vom Studio Tritonus (Stuttgart). Die Musikwissenschaftlerin Christiane Tewinkel (Berlin) berichtete über Gesangstechniken unterschiedlicher Kulturen, der Chorleiter des Berliner „Ich-kann-nicht-singen-Chors“ Michael Betzner-Brandt verteidigte seine These, dass jeder singen könne.

Das Symposion fand am 30. November im Casino des BASF-Gesellschaftshauses statt. Im Anschluss daran gab BASF-Benefiz-Preisträger Juan Diego Flórez im Gesellschaftshaus einen öffentlichen Meisterkurs mit den Nachwuchssängern Magdalena Gallo und Dempsey Rivera. Sie traten auch am Abend darauf im Benefizkonzert dieses großen Belkanto-Tenorsals Gäste auf. Auch das Symposion wurde am 1. Dezember mit einer erweiterten Panel-Diskussionsrunde fortgesetzt.

Die Ergebnisse werden 2015 als zweiter Band in der neuen PdSK-Schriftenreihe Ludwigshafener Dramaturgien im Weidle-Verlag veröffentlicht. 
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Quartett der Kritiker über „Waldeck und die Folgen“

Quartett der Kritiker im Mainzer Unterhaus (Foto: Ingo Nordhofen)Mainz. Bereits zum zweiten Mal gastierte das Quartett der Kritiker 2014 im Mainzer Unterhaus. Vor dem „Liederfest der Liederbestenliste“ am 20. September trafen im Foyer des Mainzer Unterhauses die Juroren (Foto v.r.n.l.) Mike Kamp, Michael Kleff und Tom Schroeder zusammen mit ihrem Gast, dem Journalisten und AG Song-Initiator Stefan Rögner, um über das Thema  „Waldeck und die Folgen“ zu diskutieren. Der immer noch lebendige Einfluss der legendären Waldeck-Festivals der  Sechziger Jahre auf die heutige Folk- und Liedermacher-Szene ist ungebrochen. Einige der damaligen Akteure wie Hannes Wader oder Reinhard Mey sind noch heute im Geschäft. Gewarnt wurde vor einer Abschiebung jener Treffen ins Museale. Immerhin existiert das Waldeck-Festival nach wie vor, zu Pfingsten 2014 feierte es fünfzigjähriges Bestehen, und es hat mit „Freakquenz“ überdies ein sehr modernes Kind bekommen. Etwa fünfzig Zuhörer verfolgten die Diskussion mit großem Interesse. (Foto: Ingo Nordhofen)
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Neue Longlist der Bestenliste vom Preis der deutschen Schallplattenkritik

Bestenliste - Preis der deutschen SchallplattenkritikBonn. Die Longlist des PdSK für das dritte Quartal ist fertig. Im Pressebereich vom Preis der deutschen Schallplattenkritik sind alle Titel einsehbar, die von den Jurys für die nächste Bestenliste nominiert wurden. Insgesamt haben 140 Juroren in 29 Kategorien 227 Titel nominiert, die im letzten Quartal neu herauskamen. Diese Longlist ist die Vorauswahl zur Bestenliste 4/2014, die am 15. November erscheinen wird.
icon Longlist Bestenliste 4.2014

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Quartett der Kritiker im Rückblick 2014


2014091_musikfest_hauptmotiv
Musikfest Stuttgart. 
Das Magnificat von Carl Philipp Emanuel Bach stand am 7. September zur Diskussion im Kursaal von Bad Cannstatt. Zu dieser Runde hatte erneut das Musikfest Stuttgart eingeladen. Zum Quartett der Kritiker formierten sich diesmal die Juroren Ingeborg Allihn, Carsten Niemann, Martin Mezger und Uwe Schweikert.

Das anschließende Konzert wurde von der Musikfest-Akademie gestaltet.



logoMusikfest Alte Oper Frankfurt
. Zum ersten Mal gastierte das „Quartett der Kritiker“ am  21. September, in der Alten Oper Frankfurt. Zum Auftakt des Frankfurter Festivals Aufbrüche in der Musik war fast die komplette Kammermusikjury des PdSK angetreten: Eleonore Büning, Volker Hagedorn, Peter Hagmann und Thomas Rübenacker diskutieren im Albert Mangelsdorff  Foyer über diverse Interpretationen von Ludwig van Beethovens Streichquartett cis-Moll, op.131. Anschließend war das Hagen-Quartett unter anderem mit op.131 im Mozartsaal der Alten Oper zu erleben.

musikfest_berlinMusikfest Berlin
. Am Sonnabend, den 6. September um 15 Uhr war das Quartett der Kritiker erneut zu Gast beim Musikfest Berlin.  Thema der Talkrunde im Foyer des Kammermusiksaals der Berliner Philharmonie: Die Horn-Trios von Johannes Brahms und György Ligeti.  Erneut – bereits zum dritten Mal – wurde die Diskussion von DeutschlandRadio Kultur mitgeschnitten und gesendet. Olaf Wilhelmer moderierte, es stritten die Juroren Eleonore Büning, Volker Hagedorn, Hartmut Lück und Michael Struck-Schloen. Anschließend wurden die Werke live aufgeführt von der Geigerin Isabelle Faust, dem Hornisten Teunisvan der Zwart und dem Pianisten Alexander Melnikov.

Deutschlandradio Kultur sendete jeweils ab 20.03 Uhr den Mitschnitt der Kritikerrunde am 10. September, und das Konzert am 11. September

c/o pop Convention Köln 2014c/o pop Convention Köln. "Let's talk about Pop": Der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK) hatte gemeinsam mit der Zeitschrift MusikWoche im Rahmen der c/o pop Convention wieder zu einem Quartett der Kritiker in Köln eingeladen. Am Freitag, dem 22. August, setzen sich im Riphahn-Saal des Kölnischen Kunstvereins die PdSK-Juroren Manfred Gillig-Degrave (Chefredakteur MusikWoche) und Mike Kamp (PdSK-Vorstand, "Folker") mit den Kollegen Daniel Koch (Chefredakteur "Intro") und Sebastian Zabel (Chefredakteur "Rolling Stone") zusammen, um zu viert über die neuesten Produktionen der Pop-Musik zu diskutieren. Zum Quintett erweitert wurde die Runde durch den Künstler und Songwriter Maxim, der die Kriterien der Kritiker einem Reality-Check unterzog.


arpmuseum  Am 8. Juli 2014 war das Quartett der Kritiker zum ersten Mal zu Gast  beim Kammermusikfest im Bahnhof Rolandseck. Die Runde setzte sich zusammen aus Eleonore Büning, Ludolf Baucke, Max Nyffeler und Christoph Vratz. Die Musikkritiker verglichen diverse Aufnahmen des Streichquartetts von Maurice Ravel, das am gleichen Abend im Festsaal live aufgeführt wurde von Guy Braunstein, Rosanne Philippens, Julia Deyenka und Zvi Plesser.

logo_bachfest_leipzigAm 22. Juni 2014 folgte das Quartett der Kritiker  einer Einladung des Leipziger Bachfestes. Es ging in der Diskussion im  Sommersaal des Bach-Museums um die h-Moll-Messe BWV 232 von Johann Sebastian Bach, die am Abend in der Thomaskirche vom Amsterdam Orchestra & Choir unter Leitung von Ton Koopman live aufgeführt wurde. Auf dem Podium diskutierten Martin Elste, Sabine Fallenstein, Matthias Hengelbrock und Wolfgang Schreiber.

klavierfestival_ruhrAm 1. Juni 2014 war das Quartett der Kritiker erneut zu erleben beim Klavier-Festival Ruhr. Es ging diesmal um die drei letzten Klaviersonaten op. 109, 110, 111 von Ludwig van Beethoven, die in diesem Jahr im Fokus des Festivals standen und in dessen Verlauf von so unterschiedlichen Pianisten interpretiert werden wie Krystian Zimerman, Igor Levit und András Schiff. Zum Auftakt begutachteten und verglichen die Juroren Kalle Burmester, Eleonore Büning, Wolfram Goertz und Wolfgang Schreiber alte und neue Aufnahmen dieser großen Rätselwerke.
 
hdf_pressequadrat2014Den Auftakt hatten im März die Pop-Musik-Juroren mit einem Kritiker-Quartett über neue Platten von Bruce Springsteen, Beyoncé u.a. auf der Frankfurter Musikmesse gemacht. Gleich zweimal hieß es dann im April und Mai mit dem Moderator Olaf Wilhelmer Das Quartett der Kritiker zu Gast im DeutschlandRadio Kultur.
So diskutierten am 6. April Ludolf Baucke, Eleonore Büning, Norbert Hornig und Kai Luehrs-Kaiser beim Heidelberger Frühling über Einspielungen des Beethovenschen Tripelkonzertes, während am 9. Mai Michael Gassmann, Kai-Luehrs-Kaiser, Martin Elste und Christian Wildhagen im Jüdischen Museum Berlin Aufnahmen des Klavierquintetts von Edward Elgar erörterten.

Wer live dabei war, konnte die Werke anschließend im Konzert mit dem Irish Chamber Orchestra erleben. Im Zentrum der von Jörg Widmann dirigierten Aufzeichnung stand Ludwig  van Beethovens Tripelkonzert C-Dur op.56 mit den Solisten Igor Levit (Klavier), Ning Feng (Violine) und Alexey Stadler (Violoncello).

Das DeutschlandRadio Kultur zeichnete die Kritikerquartette und Konzerte auf und strahlte sie zeitversetzt aus.
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"Nachtigall" für Christian Gerhaher bei den Salzburger Festspielen

Nachtigallverleihung an Christian Gerhaher bei den  Salzburger FestspielenSalzburg. Der Ausnahmebariton Christian Gerhaher wurde am 5. August 2015 im Rahmen der Salzburger Festspiele mit der Nachtigall 2014 geehrt. Die Verleihung durch Eleonore Büning (Foto rechts) fand im Anschluss an einen Liederabend statt, den Gerhaher gemeinsam mit seinem Klavierpartner Gerold Huber im Haus für Mozart gab– wobei unter anderem der von Wolfgang Rihm für Gerhaher komponierte neue Liederzyklus „Harzreise“ gespielt wurde
Bei der Trophäe Nachtigall, die einmal jährlich vom Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. (PdSK) verliehen wird, handelt es sich um eine Bronzeskulptur, die der Künstler Daniel Richter speziell für den PdSK entwarf. Sie stellt einen stilisierten Vogel dar, der es auf einen "goldenen Zweig" gebracht hat.
In der Laudatio der Jury heißt es, unter anderem: „Christian Gerhaher ist nicht nur der beste Liedsänger unserer Tage; er singt mit der nämlichen pathosfreien Hingabe und superlativischen Unbedingtheit auch Oratorium, Oper und Operette, alte, wie neue Musik. Und alles, was er singt, wird lebendig und wahr“. (Foto: Salzburger Festspiele / Silvia Lelli)
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Jahrespreis an Art-Pop-Musikerin Julia Holter in Heidelberg

Art-Pop Künstlerin Julia HolterHeidelberg. Am 11. Juli 2014 im Kulturhaus Karlstorbahnhof gab die kalifornische Art-Pop-Künstlerin Julia Holter (Domino Records) ihr in diesem Jahr einziges Konzert in Deutschland. Bei dieser Gelegenheit nahm sie auch eine Urkunde des PdSK entgegen, die Laudatio hielt Angelika Inhoffen (rechts) für den PdSK. Julia Holter (links im Bild) war für ihr 2013 erschienenes Konzeptalbum Loud City Song vom Preis der deutschen Schallplattenkritik mit einem Jahrespreis 2013 ausgezeichnet worden. Der Sängerin, die Komposition studiert hat, gelingt mit ihrer Musik „eine hypnotisierende Mischung aus subtiler Poesie, Momenten unheimlicher Heimeligkeit, bedrängender Episoden und elegischer Balladen im Ambient-Modus“, so die Jury in ihrer Begründung für den verliehenen Jahrespreis. Das Publikum im Heidelberger Karlstorbahnhof erlebte einen sphärisch entrückten Auftritt voller raffinierter Instrumentierungen und ausgefallener Songideen. In den USA gilt die Avantgarde-Künstlerin Julia Holter längst als eine der wichtigsten Komponistinnen der Gegenwart. Nun erhält sie auch in Europa immer mehr Beachtung. (Foto: Jan Wiele)
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WAS KRITIKER LIEBEN! Das Bestenlistenkonzert 2014

Piano-Duo Tal & Groethuysen (Foto: Michael Leiss)stile antico
... das aufregendste Vokalensemble Großbritanniens - fünfmal auf der Bestenliste seit 2007, zuletzt 2013  mit „Phoenix Rising“
 
Piano-Duo Tal & Groethuysen
... Deutschlands bestes Klavierduo - fünfmal auf der Bestenliste seit 2002, zuletzt 2013 mit „Götterdämmerung“
 
Michael Riessler & Pierre Charial
... wunderbare Grenzgänger auf Klarinette/Saxophon und Drehorgel - unsere  Jahrespreisträger 2012 für „Big Circle“
 

Erstmals veranstaltete der Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. (PdSK) ein Bestenlistenkonzert unter dem Motto WAS KRITIKER LIEBEN! Kritiker kritisieren eben nicht nur, sondern loben und lieben auch! Die vom PdSK ausgezeichneten Künstler stellten im Rahmen eines Konzerts im Festsaal des BASF-Gesellschaftshauses in Ludwigshafen ihr herausragendes Können unter Beweis. Nicht weniger als elfmal insgesamt wurden dabei die Künstler des diesjährigen, in Kooperation mit dem BASF-Kulturmanagement veranstalteten Konzerts vom Preis der deutschen Schallplattenkritik mit Auszeichnungen bedacht - ja geradezu überhäuft.
 
Vokalensemble stile antico (Foto: Borggreve)Das britische Vokalensemble stile antico sang aus seinem Programm "Herrscher über Europa: Musik für die Habsburger", das Piano-Duo Tal & Groethuysen spielte Vierhändiges von Schubert und Wagner, und im letzten Programmteil zauberte der geniale Pierre Charial auf seiner aus Paris herbeigeschafften Drehorgel zusammen mit dem Klarinettisten und Saxophonisten Michael Riessler virtuos Aberwitziges und Klangrauschendes hervor.
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Ehrenpreis 2014 an Hariprasad Chaurasia in Köln

Hariprasad Chaurasia (Foto: PdSK)Köln. Einen Ehrenpreis verlieh der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK) am 27. Mai 2014 an den indischen Bambusflötenspieler Hariprasad Chaurasia. Vor seinem Auftritt im Kölner Osho UTA Institut, einem Zentrum für Meditation und spirituelle Therapie, nahm der Meister der Bansuri, der nordindischen Bambusflöte, die Auszeichnung von PdSK-Juror Manfred Gillig-Degrave entgegen.

Mit seinem Instrument bringe Hariprasad Chaurasia die „Stimme der göttlichen Liebe“ zum Erklingen, heißt es in der Jurybegründung. Der PdSK -  ein unabhängiger Zusammenschluss von derzeit 145 Musikkritikern und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz - würdigte mit dieser Auszeichnung das Lebenswerk des sensiblen und spirituell inspirierten Künstlers.
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Ausgezeichnet, einmal umgekehrt! Heidelberger Musikpreis für Eleonore Büning

Eleonore BüningHeidelberg. Die Musikkritikerin und Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Eleonore Büning, seit 2011 Vorsitzende des „Preises der deutschen Schallplattenkritik“ e.V., erhielt in diesem Jahr den Musikpreis des Festivals Heidelberger Frühling. Mit dieser Auszeichnung werden Kulturschaffende gewürdigt, die sich „substanziell und nachhaltig für die Vermittlung von klassischer Musik“ eingesetzt haben. Eine Besonderheit des Preises ist es, dass sich die Jury aus Musikern zusammensetzt, darunter die Geigerin Julia Fischer, die Sänger Thomas Quasthoff und Thomas Hampson, der Pianist Igor Levit und der Schlagzeuger Martin Grubinger. Der mit 10.000 Euro dotierte, vom Baustoffhersteller HeidelbergCement gestiftete Preis wurde am Sonnabend, 5. April, in der Stadthalle Heidelberg im Rahmen eines Konzertes überreicht. Jörg Widmann, Komponist, Klarinettist und Vorjahrespreisträger, hielt die Laudatio.
Die Mitglieder des PdSK e.V. freuen sich mit Eleonore Büning und gratulieren herzlich.

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Ehrenpreis 2014 an Marek Janowski

Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik an Marek Janowski (Foto: Kai Bienert)Berlin. Am 9. Februar 2014 wurde der Dirigent Marek Janowski mit einem Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik geehrt. Der Maestro, der demnächst seinen fünfundsiebzigsten Geburtstag feiert, nahm die Urkunde entgegen in einem Konzert mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in der fast ausverkauften Philharmonie. Das Foto zeigt ihn vor seinem Orchester, rechts im Bild Dr. Eleonore Büning,  Vorsitzende des Preises der deutschen Schallplattenkritik, die die Laudatio hielt. In seiner Dankesrede bedankte sich Janowski ausdrücklich auch bei „seinem“ Orchester für die außerordentliche Intensität der Zusammenarbeit. (Foto: Mutesouvenir/ Kai Bienert)

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Nachtigall und Ehrenpreise 2014

Bonn. Der Jahresausschuss vom Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK) hat die drei Ehrenpreisträger und den Preisträger der Nachtigall 2014 gekürt. Mit diesen Auszeichnungen werden Musikschaffende oder Produzenten für ihr Lebenswerk und besondere Leistungen geehrt.

Einen Ehrenpreis 2014 erhält der ungeheuer vielseitige Dirigent Marek Janowski, unter anderem für seine Wagner- und Henze-Einspielungen: ein Orchestererzieher von Gnaden, ein kompromissloser Kämpfer für Qualität. Ein weiterer Ehrenpreis geht an den großen Virtuosen Hariprasad Chaurasia, der mit der Spiritualität seiner Flötenkunst die klassische indische Musik bereichert und zugleich Brücken zur westlichen Klangkultur schlägt.  Ein dritter Ehrenpreis geht an den Trompeter Tomasz Stańko, Polens wichtigsten Jazz-Botschafter, nicht zuletzt für sein jüngstes Doppelalbum "Wisława".
 
Die Nachtigall 2014 geht an den Ausnahme-Bariton Christian Gerhaher. Erstmals wird diese Trophäe, die der Künstler Daniel Richter für den PdSK entwarf, einem Sänger verliehen. Nachtigall-Preisträger der Vorjahre waren die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Murray Perahia, Sven Regener, der RIAS-Kammerchor und Irène Schweizer. icon PM-Ehrenpreise und Nachtigall 2014
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