Die Longlist vom Preis der deutschen Schallplattenkritik ist erschienen

Bonn.  Der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK) hat seine neue Longlist veröffentlicht. Dies ist die Vorauswahl zur zweiten Bestenliste 2015.
160 Juroren haben in 32 Kategorien insgesamt 262 Ton- und Bildtonträger vorgeschlagen, die im letzten Quartal neu herauskamen. Die Bestenliste 2/2015 wird am 13. Mai 2015 erscheinen. icon Longlist 2.2015
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Preisverleihung Hörbuchproduktion „Verborgene Chronik 1914“

Preisverleihung für die Hörbuchproduktion Chronik 2014 (Foto: Marketa Schiffer)Leipzig. Ein Jahrespreis 2014 ging an die beim Münchner Hörverlag erschienene Produktion Verborgene Chronik 1914 von Lisbeth Exner und Herbert Kapfer. Die Jury des Preises der deutschen Schallplattenkritik ehrte damit dieses einzigartig authentische Dokument, das die Anfangszeit  des Ersten Weltkriegs auf eine besondere Weise spiegelt.
Im Rahmen des an die Buchmesse angeschlossenen Veranstaltungsprogramms Leipzig hört fand dazu am 13. März im barocken Schmuckstück der Stadt, in der Alten Handelsbörse, Leseabend und Preisverleihung statt. PdSK-Juror Wolfgang Schiffer (links außen im Bild), der den Abend moderierte sowie Urkunden und Blumen überreichte, begründete die Auszeichnung: „In der Fülle der Publikationen zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs besticht dieses als Buch wie auch als Hörbuch auf drei Teile angelegte Projekt. Insbesondere in der akustischen Fassung gelingt es - mit Auszügen aus 35 bislang nicht veröffentlichten und von ihrem Ursprung her auch nicht zur Veröffentlichung bestimmten Tagebüchern unbekannter Menschen – die 'Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts' eindringlich zu vergegenwärtigen. Ausgewählt wurden die Texte aus annähernd 200 Dokumenten, die den Weg in das Deutsche Tagebucharchiv in Emmendingen gefunden haben. Chronologisch geordnet, mit wechselnden Schauplätzen und Perspektiven, fügen sie sich zu einer literarischen Collage, (…) zu einem unzensierten Zeugnis kollektiver Erinnerung.“
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Quartette der Kritiker - Vorschau 2015

Berlin, Dortmund, Dresden, Frankfurt, Köln, Ludwigsburg, Potsdam, Stuttgart, Weimar und Zürich sind die Orte, an denen bisher Veranstalter 2015 zum Quartett der Kritiker eingeladen haben. PdSK-Mitglieder aus sechs klassischen Jurybereichen diskutieren über Werke von Johann Sebastian Bach bis Jean Sibelius und Hugo Wolf. Nachfolgend die ersten vier Termine und dazu der jour fixe bei der Frankfurter Musikmesse.

koelner-philharmonieKöln. Am 12. März moderierte Olaf Wilhelmer ein Quartett der Kritiker zu Gast im Deutschlandradio Kultur in der Kölner Philharmonie. Eleonore Büning, Max Nyffeler, Michael Stegemann und Michael Struck-Schloen diskutierten das von Nicolas Hodges und Michael Wendeberg gespielte Klavierwerk von Pierre Boulez. Deutschlandradio Kultur sendet das Quartett der Kritiker am Mittwoch, 8. April ab 20.03 Uhr und den Konzertmitschnitt tags darauf ebenfalls ab 20.03 Uhr.

thueringer-bachwochenWeimar. Zu den Thüringer Bachwochen in Weimar ging es am Samstag, 4. April. Ingeborg Allihn, Sabine Fallenstein, Martin Hoffmann und Christoph Vratz fokussierten im kleinen Saal der Weimarhalle die Bachschen Goldbergvariationen, die von Jeremy Denk gespielt wurden.


Musikmesse Frankfurt Frankfurt. Das Quartett der Kritiker ist im Rahmenprogramm der Frankfurter Musikmesse fest etabliert und präsentierte sich am 17. April  in der Musikbiz Lounge & Congress als Popquartett. Torsten Fuchs, Manfred Gillig-Degrave, Fritz-Werner Haver und Detlef Kinsler diskutierten zusammen mit Künstlern über wichtige und außergewöhnliche Neuproduktionen unter anderem von Bob Dylan, Robert Plant und Rebecca Ferguson.

hugo-wolf-akademieStuttgart. Das Italienische Liederbuch von Hugo Wolf ist Thema in der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart am 10. Mai 2015. Robert Braunmüller, Eleonore Büning, Jürgen Kesting und Michael Struck-Schloen diskutieren zunächst mit dem Moderator Olaf Wilhelmer, Deutschlandradio Kultur, Einspielungen des Werks um 17 Uhr im Kammermusiksaal der Musikhochschule. Anschließend um 19 Uhr wird das Italienische Liederbuch von Carolina Ullrich (Sopran), Christoph Pohl (Bariton) und dem Pianisten Marcelo Amaral in der Staatsgalerie vorgetragen. Deutschlandradio Kultur sendet den Mitschnitt der Kritikerrunde am Mittwoch, 20. Mai ab 20.03 Uhr und die Konzertaufzeichnung tags darauf ebenfalls ab 20.03 Uhr.

dresdner_musikfestspieleDie Dresdner Musikfestspiele laden am 29. Mai um 18 Uhr zu einem Streitgespräch über die zweite Sinfonie von Jean Sibelius in das Coselpalais unweit der Semperoper ein. Nach dem Quartett der Kritiker mit Manuel Brug, Eleonore Büning, Hans-Klaus Jungheinrich und Rainer Wagner gastiert die Academia di St.Cecilia unter Leitung ihres Chefdirigenten Antonio Pappano mit der Sinfonie in der Semperoper.

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Die aktuelle Bestenliste ist da

bestenlste-117px-transparentBonn. Der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK) präsentiert seine erste Vierteljahresliste in 2015. Diesmal haben 151 Juroren in 32 Kategorien die neuesten Ton- und Bildtonträger des letzten Quartals 2014 gesichtet. 301 Titel wurden für die Longlist nominiert, 27 Titel davon setzten sich durch und stehen nun auf der Bestenliste. Die Pop/Rock-Jurys empfehlen unter anderem das Projekt Caribou mit einem originellen Club-Soul-House-Mix, die Einstürzenden Neubauten mit ihrem Konzeptwerk über den Ersten Weltkrieg und den amerikanischen DJ Flying Lotus, dem ein Brückenschlag zwischen HipHop und Jazz gelang. Die Jazz-Juroren honorierten diesmal den feinsinnigen Umgang mit der Tradition, sie wählten neben Kenny Barron und Dave Holland auch die Verbeugung der deutschen Gruppe Potsa Lotsa Plus vor dem einstigen Innovator Eric Dolphy auf die Liste. Die Jury Orchestermusik kürte David Zinman und das Tonhalle-Orchester Zürich, die Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ in der rekonstruierten Fassung von 1913 einspielten, die Konzertjury entschied sich für Baiba Skrides Neueinspielung von Karol Szymanowskis Violinkonzerten, in der Kategorie Oper siegten Anima Eterna unter Teodor Currentzis mit Mozarts „Cosi fan tutte“ sowie das Orchestra of the Age of Enlightenment unter Mark Elder mit der Wiederentdeckung von  Offenbachs Bühnenwerk „Fantasio“. Eine neue Gesamteinspielung von Beethovens Werken für Cello und Klavier mit Jean-Guihen Queyras und Alexander Melnikov überzeugte die Kammermusik-Jury, Klaus Buhlerts Bearbeitung von Bulgakows „Meister und Margarita“ die Hörbuch-Jury und Brian Conaghan mit seiner Geschichte über einen Tourette-Jungen die Jury Kinder- und Jugendaufnahmen. In den Kategorien für Tasteninstrumente setzte sich diesmal Bach durch, auf der ganzen Linie: ein Bestentitel geht an  Gerhard Gnann, der Bach-Bearbeitungen auf der Freiburger Dom-Orgel spielt, ein weiterer an den Pianisten Herbert Schuch für sein neues Album mit Bach-Transkriptionen sowie Werken von Liszt, Messiaen, Ravel und Murail. Außerdem unter den Besten: der Filmemacher Josh Aronson, der Dirigent Sylvain Cambreling, der Komponist Mark Andre, der Londoner Produzent Dean Blunt, die Mezzosopranistin Anke Vondung, die Cappella Amsterdam, ein musikalisches Projekt des Sternekochs Vincent Klink, der Rock-Liedermacher Stoppok, die Blues-Lady Marcia Ball, der Folk-Geiger Gjermund Larsen, die spanische Mestizo-Sängerin Amparo Sànchez und Ogoya Nengo mit traditionellen Melodien aus Kenia. icon Bestenliste 1.2015

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Jahrespreis an das SWR Vokalensemble Stuttgart und die Neuen Vocalsolisten Stuttgart

Stuttgart. DerPreisverleihung an an SWR Vokalensemble Stuttgart und die Neuen Vocalsolisten Stuttgart Jahresausschuss vom Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK) hat das Stuttgarter Vokalensemble, zusammen mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart, unter der Leitung von Marcus Creed, mit einem der insgesamt 12 Jahrespreise 2014 ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Rahmen des Festivals Eclat am 6. Februar 2015 im Theaterhaus Stuttgart statt, im Anschluss an das Konzert des SWR Vokalensemble Stuttgart. Die Urkunde überreichte PdSK-Jurorin Susanne Benda (rechts im Bild) die auch die Laudatio für die bei Cyprès Records erschienene Aufnahme der Wölfli-Kantata von Georges Aperghis hielt: „Vom ersten Ton an, der wie ein Tropfen von der Decke fällt, erliegt man der Faszination dieser außergewöhnlichen Vokalmusik." Foto: Jörg Becker
SWR-Mitschnitt der Preisverleihung
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Jahrespreis-Verleihung an "Trümmer" in Hamburg

TrümmerHamburg. Einen Tag nach offizieller Bekanntgabe der Jahrespreise 2014 konnte die Band Trümmer ihre Auszeichnung durch den Preis der deutschen Schallplattenkritik vor großem Publikum entgegennehmen. Im Rahmen der Verleihung des Hamburger Musikpreises HANS am 26. November 2014 – hier wurden Trümmer zum Hamburger Nachwuchs des Jahres gekürt – überreichte PdSK-Juror Christian Tjaben die Urkunde und gratulierte dem Trio auf der Bühne vor 500 geladenen Gästen zu ihrem „Volltreffer aus der jüngeren deutschen Rockschleuder“, wie es in der Jury-Begründung des PdSK heißt. Den Jahrespreis erhielten Tammo Kasper (Bass), Paul Pötsch (Gitarre und Gesang) und Max Fenski (Schlagzeug) für ihr selbstbetiteltes Debütalbum Trümmer. Bei der Preisverleihung von links nach rechts: Juror Christian Tjaben, Tammo Kasper, Paul Pötsch, Band-Manager Henning Mues und Max Fenski. Foto: Public Adress
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Die 12 Jahrespreise 2014 vom Preis der deutschen Schallplattenkritik

jahrespreis-117px-transparentBonn.  Der Jahresausschuss des Preises der deutschen Schallplattenkritik e.V. (PdSK) gibt hiermit die Jahrespreise 2014 bekannt. 138 Titel waren von der Gesamtjury vorgeschlagen worden, 67 davon schafften es auf die Longlist, 12 wählte der Jahresausschuss für einen Preis aus. Das Spektrum der Genres reicht von urgewaltigem Rock und blues-gefärbtem Kammer-Jazz über iranische Frauenstimmen bis hin zu einer Feldstudie über deutsche Volksmusik, von der Barockoper über romantische Virtuosenwerke bis hin zu zeitgenössischer  Chormusik.

Mit einem Jahrespreis 2014 ausgezeichnet werden: die Geigerin Tianwa Yang für ihre Sarasate-Gesamtaufnahme (Naxos); der Pianist Igor Levit für seine Interpretation der späten Beethovensonaten (Sony); Jazz-Altmeister Elliott Sharp für sein Album „4am Always“ (yellowbird); das junge Rock-Trio Trümmer für sein Debütalbum gleichen Namens (PIAS); die Band Elbow für ihr Spätwerk „The Take Off And Landing Of Everything“ (Fiction); Christophe Rousset und Les Talens Lyriques für ihre Einspielung der Oper „Phaéton“ von Jean-Baptiste Lully (Aparté); Paul van Nevel und das Huelgas Ensemble für die Wiederentdeckung von Claude Le Jeune (DHM); die Neuen Vocalsolisten Stuttgart und das SWR Vokalensemble für ihre Einspielung der Wölfli-Kantata von Georges Aperghis (Cypres); Fuuse Mousiqi und Deeyah für die Kompilation „Iranian Woman“ (Domino Records); Lisbeth Exner, Herbert Kapfer und Ulrich Gerhardt für die „Verborgene Chronik 1914“ (Der Hörverlag); der Saxophonist Hayden Chisholm für den Abenteuer-Reisefilm „Sound of Heimat“ (Tradewind/Real Fiction); das Trio Zimmermann für sein Album mit frühen Beethoventrios (Bis Records).

Der Jahrespreis ist, neben „Nachtigall“ und Ehrenpreis, die höchste Auszeichnung, die der PdSK zu vergeben hat. Die drei Ehrenpreisträger für 2015 sowie der Gewinner der „Nachtigall“ 2015 werden im Januar verkündet.

Jahresausschuss Preis der deutschen Schallplattenkritik 2014Dem Jahresausschuss 2014 gehörten folgende Kritiker an (Foto v.l.): Jan Reichow (Jury Traditionelle ethnische Musik, WDR, freier Autor), Kai Luehrs-Kaiser (Jury Oper II, Fono Forum, Opernwelt, Welt, Spiegel Online, Dramaturg, Buchautor), Wolfgang Schiffer (Jury Wort & Kabarett, ehemaliger WDR-Redakteur, Hörspieldramaturg, Buchautor), Ulrich Olshausen (Jury Jazz, freier Journalist, F.A.Z.), Carsten Niemann (Jury Alte Musik vokal/instrumental, freier Journalist, Tagesspiegel, Rondo), Manfred Gillig-Degrave (Jury Independent, MusikWoche), Torsten Fuchs (Jury Black Music, DJ, Radiomoderator, Kolumnist), Eleonore Büning (Jury Kammermusik, F.A.Z.), Matthias Inhoffen (AUDIO und stereoplay, Ludolf Baucke (Jury Neue Musik, freier Journalist, Hannoversche Allgemeine),  Albrecht Thiemann (Jury Klassisches Lied & Vokalrecital, Opernwelt, F.A.Z., Welt, WDR, RBB, Deutschlandradio) und Norbert Hornig (Jury Konzerte, Fono Forum, Deutschlandfunk, Buchautor).
icon Jahrespreise 2014

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Ehrenpreis-Verleihung an Tomasz Stańko in München

ehrenpreisverleihung-stankoMünchen. Am 18. November nahm der polnische Jazztrompeter Tomasz Stańko im Night Club des Hotels Bayerischer Hof vor begeistertem Publikum einen Ehrenpreis des PdSK entgegen. Die Urkunde überreichte Bert Noglik (im Bild links), Juror in der Kategorie Jazz. Tomasz Stańko, in dessen unnachahmlichen Ton sich Melancholie, Selbstbehauptung und das Streben nach Freiheit spiegeln, zählt zu den herausragenden Jazzmusikern Europas. Mit seinem New York Quartet, das er in München in einem exzellenten Konzert präsentierte, gelingt ihm ein transkultureller Brückenschlag. ECM-Chef Manfred Eicher (rechts im Bild) würdigte mit warmherzigen Worten die Zusammenarbeit mit Tomasz Stańko und bedankte sich beim PdSK für den Ehrenpreis. Der Trompeter erhielt die Auszeichnung für sein Lebenswerk als Künstler, in dem sein zuletzt erschienenes Album „Wislawa“ (ECM) einen Höhepunkt darstellt. (Foto: Thomas J. Krebs)


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PdSK-Symposion: Was tut das Mikrofon der Stimme an?

BASF KulturBonn. Als Rahmenprogramm zum diesjährigen Benefizkonzert der BASF in Ludwigshafen veranstaltete der „Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.“ ein Symposion zum Thema: „Was tut das Mikrofon der Stimme an? – Die Zukunft des Gesangs“. Dabei ging es um die Veränderungen, welche die Menschenstimme im Zeitalter technischer Reproduzierbarkeit erfahren hat. Referenten waren Gesangsexperten wie der Musikjournalist Jürgen Kesting (Hamburg), aber auch Experten für die Tonaufzeichnung, wie Tonmeister Andreas Neubronner vom Studio Tritonus (Stuttgart). Die Musikwissenschaftlerin Christiane Tewinkel (Berlin) berichtete über Gesangstechniken unterschiedlicher Kulturen, der Chorleiter des Berliner „Ich-kann-nicht-singen-Chors“ Michael Betzner-Brandt verteidigte seine These, dass jeder singen könne.

Das Symposion fand am 30. November im Casino des BASF-Gesellschaftshauses statt. Im Anschluss daran gab BASF-Benefiz-Preisträger Juan Diego Flórez im Gesellschaftshaus einen öffentlichen Meisterkurs mit den Nachwuchssängern Magdalena Gallo und Dempsey Rivera. Sie traten auch am Abend darauf im Benefizkonzert dieses großen Belkanto-Tenorsals Gäste auf. Auch das Symposion wurde am 1. Dezember mit einer erweiterten Panel-Diskussionsrunde fortgesetzt.

Die Ergebnisse werden 2015 als zweiter Band in der neuen PdSK-Schriftenreihe Ludwigshafener Dramaturgien im Weidle-Verlag veröffentlicht. 
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"Nachtigall" für Christian Gerhaher bei den Salzburger Festspielen

Nachtigallverleihung an Christian Gerhaher bei den  Salzburger FestspielenSalzburg. Der Ausnahmebariton Christian Gerhaher wurde am 5. August 2015 im Rahmen der Salzburger Festspiele mit der Nachtigall 2014 geehrt. Die Verleihung durch Eleonore Büning (Foto rechts) fand im Anschluss an einen Liederabend statt, den Gerhaher gemeinsam mit seinem Klavierpartner Gerold Huber im Haus für Mozart gab– wobei unter anderem der von Wolfgang Rihm für Gerhaher komponierte neue Liederzyklus „Harzreise“ gespielt wurde
Bei der Trophäe Nachtigall, die einmal jährlich vom Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. (PdSK) verliehen wird, handelt es sich um eine Bronzeskulptur, die der Künstler Daniel Richter speziell für den PdSK entwarf. Sie stellt einen stilisierten Vogel dar, der es auf einen "goldenen Zweig" gebracht hat.
In der Laudatio der Jury heißt es, unter anderem: „Christian Gerhaher ist nicht nur der beste Liedsänger unserer Tage; er singt mit der nämlichen pathosfreien Hingabe und superlativischen Unbedingtheit auch Oratorium, Oper und Operette, alte, wie neue Musik. Und alles, was er singt, wird lebendig und wahr“. (Foto: Salzburger Festspiele / Silvia Lelli)
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Jahrespreis an Art-Pop-Musikerin Julia Holter in Heidelberg

Art-Pop Künstlerin Julia HolterHeidelberg. Am 11. Juli 2014 im Kulturhaus Karlstorbahnhof gab die kalifornische Art-Pop-Künstlerin Julia Holter (Domino Records) ihr in diesem Jahr einziges Konzert in Deutschland. Bei dieser Gelegenheit nahm sie auch eine Urkunde des PdSK entgegen, die Laudatio hielt Angelika Inhoffen (rechts) für den PdSK. Julia Holter (links im Bild) war für ihr 2013 erschienenes Konzeptalbum Loud City Song vom Preis der deutschen Schallplattenkritik mit einem Jahrespreis 2013 ausgezeichnet worden. Der Sängerin, die Komposition studiert hat, gelingt mit ihrer Musik „eine hypnotisierende Mischung aus subtiler Poesie, Momenten unheimlicher Heimeligkeit, bedrängender Episoden und elegischer Balladen im Ambient-Modus“, so die Jury in ihrer Begründung für den verliehenen Jahrespreis. Das Publikum im Heidelberger Karlstorbahnhof erlebte einen sphärisch entrückten Auftritt voller raffinierter Instrumentierungen und ausgefallener Songideen. In den USA gilt die Avantgarde-Künstlerin Julia Holter längst als eine der wichtigsten Komponistinnen der Gegenwart. Nun erhält sie auch in Europa immer mehr Beachtung. (Foto: Jan Wiele)
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WAS KRITIKER LIEBEN! Das Bestenlistenkonzert 2014

Piano-Duo Tal & Groethuysen (Foto: Michael Leiss)stile antico
... das aufregendste Vokalensemble Großbritanniens - fünfmal auf der Bestenliste seit 2007, zuletzt 2013  mit „Phoenix Rising“
 
Piano-Duo Tal & Groethuysen
... Deutschlands bestes Klavierduo - fünfmal auf der Bestenliste seit 2002, zuletzt 2013 mit „Götterdämmerung“
 
Michael Riessler & Pierre Charial
... wunderbare Grenzgänger auf Klarinette/Saxophon und Drehorgel - unsere  Jahrespreisträger 2012 für „Big Circle“
 

Erstmals veranstaltete der Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. (PdSK) ein Bestenlistenkonzert unter dem Motto WAS KRITIKER LIEBEN! Kritiker kritisieren eben nicht nur, sondern loben und lieben auch! Die vom PdSK ausgezeichneten Künstler stellten im Rahmen eines Konzerts im Festsaal des BASF-Gesellschaftshauses in Ludwigshafen ihr herausragendes Können unter Beweis. Nicht weniger als elfmal insgesamt wurden dabei die Künstler des diesjährigen, in Kooperation mit dem BASF-Kulturmanagement veranstalteten Konzerts vom Preis der deutschen Schallplattenkritik mit Auszeichnungen bedacht - ja geradezu überhäuft.
 
Vokalensemble stile antico (Foto: Borggreve)Das britische Vokalensemble stile antico sang aus seinem Programm "Herrscher über Europa: Musik für die Habsburger", das Piano-Duo Tal & Groethuysen spielte Vierhändiges von Schubert und Wagner, und im letzten Programmteil zauberte der geniale Pierre Charial auf seiner aus Paris herbeigeschafften Drehorgel zusammen mit dem Klarinettisten und Saxophonisten Michael Riessler virtuos Aberwitziges und Klangrauschendes hervor.
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Ehrenpreis 2014 an Hariprasad Chaurasia in Köln

Hariprasad Chaurasia (Foto: PdSK)Köln. Einen Ehrenpreis verlieh der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK) am 27. Mai 2014 an den indischen Bambusflötenspieler Hariprasad Chaurasia. Vor seinem Auftritt im Kölner Osho UTA Institut, einem Zentrum für Meditation und spirituelle Therapie, nahm der Meister der Bansuri, der nordindischen Bambusflöte, die Auszeichnung von PdSK-Juror Manfred Gillig-Degrave entgegen.

Mit seinem Instrument bringe Hariprasad Chaurasia die „Stimme der göttlichen Liebe“ zum Erklingen, heißt es in der Jurybegründung. Der PdSK -  ein unabhängiger Zusammenschluss von derzeit 145 Musikkritikern und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz - würdigte mit dieser Auszeichnung das Lebenswerk des sensiblen und spirituell inspirierten Künstlers.
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Ausgezeichnet, einmal umgekehrt! Heidelberger Musikpreis für Eleonore Büning

Eleonore BüningHeidelberg. Die Musikkritikerin und Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Eleonore Büning, seit 2011 Vorsitzende des „Preises der deutschen Schallplattenkritik“ e.V., erhielt in diesem Jahr den Musikpreis des Festivals Heidelberger Frühling. Mit dieser Auszeichnung werden Kulturschaffende gewürdigt, die sich „substanziell und nachhaltig für die Vermittlung von klassischer Musik“ eingesetzt haben. Eine Besonderheit des Preises ist es, dass sich die Jury aus Musikern zusammensetzt, darunter die Geigerin Julia Fischer, die Sänger Thomas Quasthoff und Thomas Hampson, der Pianist Igor Levit und der Schlagzeuger Martin Grubinger. Der mit 10.000 Euro dotierte, vom Baustoffhersteller HeidelbergCement gestiftete Preis wurde am Sonnabend, 5. April, in der Stadthalle Heidelberg im Rahmen eines Konzertes überreicht. Jörg Widmann, Komponist, Klarinettist und Vorjahrespreisträger, hielt die Laudatio.
Die Mitglieder des PdSK e.V. freuen sich mit Eleonore Büning und gratulieren herzlich.

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Ehrenpreis 2014 an Marek Janowski

Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik an Marek Janowski (Foto: Kai Bienert)Berlin. Am 9. Februar 2014 wurde der Dirigent Marek Janowski mit einem Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik geehrt. Der Maestro, der demnächst seinen fünfundsiebzigsten Geburtstag feiert, nahm die Urkunde entgegen in einem Konzert mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in der fast ausverkauften Philharmonie. Das Foto zeigt ihn vor seinem Orchester, rechts im Bild Dr. Eleonore Büning,  Vorsitzende des Preises der deutschen Schallplattenkritik, die die Laudatio hielt. In seiner Dankesrede bedankte sich Janowski ausdrücklich auch bei „seinem“ Orchester für die außerordentliche Intensität der Zusammenarbeit. (Foto: Mutesouvenir/ Kai Bienert)

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Nachtigall und Ehrenpreise 2014

Bonn. Der Jahresausschuss vom Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK) hat die drei Ehrenpreisträger und den Preisträger der Nachtigall 2014 gekürt. Mit diesen Auszeichnungen werden Musikschaffende oder Produzenten für ihr Lebenswerk und besondere Leistungen geehrt.

Einen Ehrenpreis 2014 erhält der ungeheuer vielseitige Dirigent Marek Janowski, unter anderem für seine Wagner- und Henze-Einspielungen: ein Orchestererzieher von Gnaden, ein kompromissloser Kämpfer für Qualität. Ein weiterer Ehrenpreis geht an den großen Virtuosen Hariprasad Chaurasia, der mit der Spiritualität seiner Flötenkunst die klassische indische Musik bereichert und zugleich Brücken zur westlichen Klangkultur schlägt.  Ein dritter Ehrenpreis geht an den Trompeter Tomasz Stańko, Polens wichtigsten Jazz-Botschafter, nicht zuletzt für sein jüngstes Doppelalbum "Wisława".
 
Die Nachtigall 2014 geht an den Ausnahme-Bariton Christian Gerhaher. Erstmals wird diese Trophäe, die der Künstler Daniel Richter für den PdSK entwarf, einem Sänger verliehen. Nachtigall-Preisträger der Vorjahre waren die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Murray Perahia, Sven Regener, der RIAS-Kammerchor und Irène Schweizer. icon PM-Ehrenpreise und Nachtigall 2014
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